Sabine Elender
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Sabine Bärwald - geboren 1957 in Kiel








Mit meinem Geburtsnamen Sabine Bärwald bin ich auf facebook, um Schulfreunde und ehemalige Arbeitskollegen zu finden.





manchmal ist dein weg
in den himmel geschrieben
und von milliarden sternen
leuchtet dir einer

manchmal sind es umwege
die dich ans ziel bringen
und wunderbar entkommst du
dem ränkespiel des tyrannen

manchmal verweht der sand die spuren
denen du folgtest
aber ein traum weist dir den weg
zurück in dein land


Klaus Nagorni









Wie war das noch in den Fünfzigern?

Es waren die Jahre des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg, das Wirtschaftswunder nahm Fahrt auf, die ersten Gastarbeiter kamen ins Land. Zwischen den Weltmächten herrschte der Kalte Krieg.

Der wirtschaftliche Aufschwung ermöglichte einen Konsum, den sich früher nur Wenige leisten konnten. Wir erlebten eine Fress- , eine Wohn- und eine Mobilisierungswelle. Diese ließ uns in Urlaub fahren, Italien war unser Lieblingsurlaubsland.

Modern ist das Schlagwort der Zeit, es bringt u.a. die Musiktruhe mit Schallplattenspieler, Kofferradios, Kugelschreiber, den ersten Neckermann-Katalog und 1956 die erste BRAVO. Es gab Nierentische, Milchbars, Juke-Boxes und den Hawaii-Toast, Frigeo-Brause, Nivea-Zahncreme.
Was im Fernsehen zu sehen war: Clementine, das HB-Männchen....Unvergessen: Das Testbild

Die Mode schrieb noch vor, was Frau und Mann zu tragen hatte. Tagsüber galt für Sie der Faltenrock plus Twin-Set, das Kostüm mit Schößchen und aufwendigen Revers und Kragen. Die Wespentaille war Trend. Für Ihn war der Hut zum gepflegten Anzug Pflicht. Und das Perlonhemd obligatorisch. Müff! (Ich erinnere das noch aus den Sechzigern.)

Abends ging man zur Cocktailparty und Sie trug das Cocktailkleid. Oder Bleistiftrock oder Petticoats. Außerdem aufwendige Hüte, auf jeden Fall Handtasche, sowie Stöckelschuhe mit Pfennigabsätzen. Kleidung war zum Aushängeschild des finanziellen Status geworden.

Aus den Radios klang Rock´n Roll, dazu gab es die Blue-Jeans in Röhrenform oder den Petticoat. Frauen trugen ihre Haare halblang und wellig oder lang als Pferdeschwanz gebunden. Das Makeup beschränkte sich auf Eyeliner und aufgepinselte Schönheitsflecken, Lidschatten war out.

Als Stars in Erinnerung blieben uns u.a. Audrey Hepburn, Grace Kelly, Marilyn Monroe, Romy Schneider in Erinnerung.

1957 gilt als der Beginn der Europäischen Einigung.





Die Sechziger.

Ein düsterer Beginn mit dem Bau der Berliner Mauer 61, Kubakrise 62 und Vietnamkrieg seit 64. Contergan-Skandal 61-70, Prager Frühling 68, Woodstock 69. Kulturrevolution in China, Ermordung J.F. und Robert Kennedy 63, Attentat auf Martin Luther King 68 - ein düsterer Ausklang.
Beatles, Op-Art, Kommune, Flower-Power, Minirock, Sit-in, Hippies, WG´s, sexuelle Revolution, LSD und Studentenrevolten. Davon bekam ich zwar rein altersmäßig nichts unmittelbar mit, aber das war bei uns zuhause ein dankbares Thema für endlose Debatten und Bedrohungsszenarien.
Weitere Stichworte: Tonbandgerät, Trabantenstadt, Easy Rider, Raumpatrouille, Mondlandung.





Was kennzeichnete die Siebziger?

Kniefall von Warschau 70, Geiselnahme von München 72, Watergate- und Guillaume-Affäre 74, RAF-Terror 77, Nahostkonflikt 78/79. Ölkrise, Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung, Fahrverbot, Demonstrationen, Straßenkämpfe und Hausbesetzungen.
ABBA, Prilblumen, lange Haare, Plateauschuhe, Schlaghosen, Flower-Power, Bhagwan, Jesus People, Slime. Schwer zu sagen, was am schlimmsten war.




Für jedes Vorhaben
unter dem Himmel
gibt es eine Zeit:
Zeit fürs Weinen und Zeit fürs Lachen,
Zeit fürs Klagen und Zeit fürs Tanzen,
Zeit fürs Lieben und Zeit fürs Hassen,
Zeit fürs Bauen und Zeit fürs Abbrechen.

Aus Prediger 3



In den Achtzigern

Die Gründung der Grünen 80, das Challengerunglück 86, die Barschel-Affäre 87, der erste Golfkrieg 80-88, die Geiselnahme von Gladbeck 88, das Flugtagunglück von Ramstein 88 und fast auch die Maueröffnung 89 und das Unglück von Tschernobyl 86.
Weitere Stichworte: Vokuhila, Punker, Popper , Aerobic, Yuppies, Null-Bock-Generation, AIDS, ABS und Airbag.





Vielleicht

sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen.

Vielleicht

ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose,
das von uns Hilfe will.


(Rainer Maria Rilke, österreichischer Erzähler und Lyriker, 1875 - 1926)





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    Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.
Das schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören an jenen Orten zu verweilen,
wo wir einmal glücklich waren.

Khalil Gibran