Sabine Elender
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  • Edelsteine, die ich bei der Herstellung meines Schmuckes verwende:

    Die korrekte Bezeichnung ist "Edelstein" oder auch "Schmuckstein". Früher wurden diese Steine einfach "Halbedelsteine" genannt. Diese Bezeichnung ist heute nicht mehr üblich.

    Goldfluss und Blaufluss sind keine Edelsteine, sondern bestehen aus Glas. Was ja immerhin ein Mineral ist.
    Die Bilder und z. T. die Texte habe ich unüblicherweise dem Internet entnommen, bis ich eigene Fotos einstellen kann und mich weiter in die faszinierende Welt der Edelsteine und Mineralien eingearbeitet habe.



    Achate

    Amethyst

    Bergkristall

    Bernstein

    Fluorit

    Hämatit

    Howlith

    Jade

    Jaspis

    Perlmutt

    Rosenquarz

    Koralle

    Sodalith

    Quarze





    Achat
    Beim Achat handelt es sich um eine mikrokristalline Varietät des Minerals Quarz. Auffällig beim Achat ist seine schöne, streifige Zeichnung aufgrund der rhythmischen Kristallisation.
    Achate sind dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt. Zuerst wurden sie wohl, neben Flint und Jaspis, zur Herstellung von Werkzeugen und Jagdinstrumenten verwendet. Später dann entdeckte man ihren Wert als Schmucksteine zur Herstellung von Broschen, Ohrringen, Ketten über Schalen und Vasen, bis hin zu Schmuckschatullen und vielen anderen Verwendungen. Purer Achat ist eigentlich farblos und klar.
    Einlagerungen von - in erster Linie Eisen - aber auch anderer Mineralien wie Mangan, Chrom, Calcium u.a. färben den Achat plakativ in natürlichen Tönen. Ist das nicht der Fall, können Dendriten und silikatische Gewächse dem Achat ein zwar farblich ärmeres, aber dennoch spektakuläres Aussehen geben.
    Wie so oft war der Mensch mit den Künsten der Natur nicht befriedigt und hat Methoden entwickelt, farblose Achate durch brennen oder färben zu " verschönern " . Mag das für die Schmuckindustrie noch vertretbar sein, handelt es sich bei Sammlerstücken schlichtweg um Fälschungen.

    Farbe: alle Farben außer Kobaltblau, Magenta, Lila und Pink, immer gestreift
    Dichte (g/cm3): 2,6 bis 2,8
    Chemische Formel: SiO2
    Mohshärte: 7
    Chemisches Verhalten: in Fluorwasserstoffsäure löslich
    Kristallsystem: Trigonal




    Amethyst
    Schmuckstein
    Amethyst ist die violette Varietät des Minerals Quarz. Farbe: Violett, teilweise fleckig-trüb, auch zonare Farbverteilung (farblos-violett)
    Ähnliche Minerale: andere Quarzvaritäten, Ametrin
    Chemische Formel: SiO2+(Al, Fe, Ca, Mg, Li, Na)
    Chemisches Verhalten: wird von Flusssäure (HF) geätzt
    Mohshärte: 7
    Dichte (g/cm3): 2,65
    Kristallklasse Symbol: trigonal-trapezoedrisch; 32




    Bergkristall
    Bergkristall ist eine Varietät des Minerals Quarz, siehe Quarze



    Bernstein
    Bernstein bezeichnet den seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz, das überwiegend von der Kiefernart Pinus succinifera abgesondert wurde
    Der Name Bernstein stammt vom niederdeutschen Bernen = Brennen ab, da der Stein brennbar ist. Er wurde früher als Kerzenersatz verbrannt. Er brennt lange und verbreitet einen angenehmen Geruch. Die Farbe von Bernstein variiert meist zwischen hell- bis goldgelb und altert zu rötlich- oder bräunlich-gelb, im Extremfall zu Rottönen.

    Dichte (g/cm3): 1,05 bis 1,096
    Farbe: honiggelb, gelbweiß, orange, rot, grünlich, braun, schwarz, selten blass
    Ähnliche Minerale: keine
    Chemische Formel: Angenäherte Summenformel: C10H16O+(H2S) System-Nr. nach Strunz und nach Dana: 10.C (8. Auflage: IX/C.01); 50.00.00.00
    Mohshärte: 2 bis 2,5
    Andere Namen: Succinit; Electrum, umgangssprachlich auch als „Baltischer Bernstein“ bezeichnet; elektron




    Fluorit
    Schmuckstein
    Fluorit, auch unter der bergmännischen Bezeichnung Flussspat (geht auf die Verwendung als Flussmittel in der Metallverarbeitung zurück) oder seiner chemischen Bezeichnung Calciumfluorid bekannt, ist das Calciumsalz der Flusssäure und ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der einfachen Halogenide.
    Er gehört zu den beliebtesten Steinen – dank seiner Farbvariationen und der vielfältigen Kristallformen. Es heißt auch, er habe etwas von allen Edelsteinen in sich. Fluorit ist eine Ableitung aus dem lateinischen Wort „fluere“ (zu deutsch: fließen). Heutzutage wird Fluorit auch zur Gewinnung von Fluor benutzt.

    Chemische Formel: CaF2
    Chemisches Verhalten: wird durch Schwefelsäure gelöst Farbe: in reiner Form farblos, gelb, grün, rot, violett auch schwärzlich
    Dichte (g/cm3): 3,2
    Andere Namen: Flussspat; Calciumfluorid
    Mohshärte: 4
    Kristallsystem: kubisch




    Hämatit
    Hämatit oder Blutstein, auch als Eisenglanz, Specularit, Roteisenstein und Roteisenerz bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide mit der Summenformel Fe2O3
    Die etymologische Herkunft des Hämatits liegt im Griechischen. Haima wird mit Blut übersetzt und bezieht sich auf die blutrote Farbe des Minerals in pulverisierter Form.

    Chemische Formel: Fe2O3
    Dichte (g/cm3): gemessen: 5,26; berechnet: 5,255
    Farbe: stahlgrau bis schwarz, rotbraun, bunt anlaufend, rot verwitternd
    Ähnliche Minerale: Goethit, Lepidolith, Ilmenit
    Chemisches Verhalten: schwerlöslich in Salzsäure (HCl)
    Strichfarbe: kirschrot bis rotbraun
    Magnetismus: schwach beim Erhitzen




    Howlith
    Der Howlith ist ein Calcium-Borsilikat, ein recht selten vorkommendes Mineral aus der Klasse der Borate. Howlith kristallisiert monoklin und entwickelt dabei meist knollige bzw. nierige bis massige Aggregate. Seine Farbe ist meist weiß mit beigefarbenen Einschlüssen und grauen, leicht verschwommen wirkenden Maserungen. Sehr selten bildet der Howlith tafelige Kristalle aus. Howlith ist der Stein, der sich gern färben lässt, um z.B. einen Türkis vorzutäuschen.
    Der Howlith wurde 1868 erstmals von James Dwight Dana in Brookville bei Windsor (Kanada) gefunden. Er benannte das Mineral nach dem kanadischen Chemiker, Geologen und Mineralogen Henry How (1828-1879).
    Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Ca2[B3O4(OH)




    Jade
    Schmuckstein
    Jade ist die Bezeichnung von Mineral-Gemengen, gebildet überwiegend aus Jadeit bzw. dem weicheren Nephrit, die in ganz spezieller Menge und Struktur auftreten müssen, um als der Schmuckstein Jade zu gelten.
    Für die begehrte grüne Farbe von Jade ist vor allem das Mineral Nephrit verantwortlich. Dieses tritt fast ausschließlich in grünen und weißlichen Nuancen auf. Der Jadestein kann milchig transparent bis opak sein. Weist der Edelstein einen hellen lilafarbenen Ton auf, wird er „Lavendel Jade“ genannt. Spinatgrüne Jade, die im russischen Baikalsee gefunden wird, trägt den Namen „Russische Jade“. Jade in intensiven Grüntönen mit hoher Transparenz gilt als besonders wertvoll und wird als „Kaiserliche Jade“ bezeichnet.
    Der grüne Jadestein ist einer der begehrtesten Schmucksteine der Welt. Seit Jahrtausenden wird er von Kulturen auf verschiedenen Kontinenten verehrt und nicht nur für Schmuck, sondern auch für Ornamente und religiöse Gegenstände genutzt. Besonders beliebt ist der Jadestein seit vielen Jahrhunderten im asiatischen Raum, hier wird er zu ähnlichen Preisen wie Diamanten im US-amerikanischen Bereich gehandelt.



    Jadeit
    Jadeit ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“. Jadeit kann in seltenen Fällen auch weitere verschiedene Farben von Gelb und Orange über Rosa und Lila bis hin zu Braun und Schwarz aufweisen. Er kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der idealisierten chemischen Zusammensetzung NaAl[Si2O6].
    Chemische Formel: NaAl
    Mohshärte: 6 bis 6,5
    Dichte (g/cm3): 3,2 bis 3,4
    Farbe: grün in allen Variation bis schwarz, seltener weiß oder farblos
    Kristallsystem: monoklin
    Bruch Tenazität: splittrig, spröde
    Mineralklasse (und ggf. Abteilung): Kettensilikate und Bandsilikate



    Jaspis
    Schmuckstein
    Jaspis ist eine mikrokristalline, feinkörnige Varietät des Minerals Quarz und gehört wie dieses zur Mineralklasse der Oxide mit einem Stoffmengenverhältnis mit Metall: Sauerstoff = 1:2.
    Der farbenfrohe Jaspis ist eine Varietät von Quarz und eng verwandt mit dem Chalcedon. Der Edelstein ist als Schmuckstein beliebt und kommt auch als Siegelstein oder für die Fertigung verschiedener gestalterische Gegenstände zum Einsatz.
    Die Farbvielfalt des opaken Jaspis ist einzigartig für jedes Exemplar und reicht von Weiß, Gelb, Grün über Blau und Rot bis hin zu Grau und Schwarz. Bänder und Sprenkel sind ebenso möglich, wie verschiedene Nuancen in einem Stein. Die interessante Farbgebung des Edelsteins hat auch für seinen Namen gesorgt, der aus dem Lateinischen als „gesprenkelter Stein“ übersetzt werden kann.
    Abhängig von seiner Farbgebung oder Herkunft, kann der Jaspis verschiedene Namen tragen, wie beispielsweise der hellrote Mookait oder der grünfleckige, seltene Porzellanjaspis.
    Die unterschiedlichen Farbzeichnungen des Jaspis finden sich meist ausschließlich an bestimmten Fundorten. Generell ist der Edelstein jedoch fast überall auf der Welt vertreten. Bekannte Fundorte liegen in Sibirien und auf der Insel Korsika. In Deutschland kann der Jaspis unter anderem im Harz und im Erzgebirge gefunden werden.



    Perlmutt
    Perlmutt ist genau genommen kein Edelstein, sondern bildet innere Schalenschicht vieler Weichtiere wie Perlmuscheln und Schnecken. Perlmutt weist in der Regel eine cremeweiße Farbe auf, schimmert im Licht aber bunt und wird daher häufig zu Kunstgegenständen und Schmuck verarbeitet. Diese optische Besonderheit entsteht durch die räumliche Anordnung der einzelnen Perlmuttplättchen, welche Lichtstrahlen unterschiedlich reflektieren.
    Muscheln, welche für die Herstellung von Schmuckstücken vorgesehen sind, werden heute in Muschelfarmen gezielt gezüchtet und angebaut, eines der wichtigsten Länder für die Kultivierung von Perlmutt-Muscheln ist Neuseeland.
    Der Name Perlmutt bedeutet soviel wie „Perlenmutter“, den Perlen bestehen aus dem selben Biostoff wie Perlmutt, die Begriffe Perle und Perlmutt werden häufig synonym verwendet. Allerdings entstehen Perlen nur, wenn ein Fremdkörper in die Muschel gelangt und die Perlmuttbeschichtung sich um diesen legt.

    Die Süßwasser-Zuchtperle Süßwasserperlen werden in Seen oder kleineren Flüssen gezüchtet. Im Gegensatz zu den Meerwasserperlen haben sie meist keinen eingepflanzten Kern. Vielmehr wird die gesamte Perle von der Muschel aus Perlmuttschichten gebildet. Marktführer bei der Zucht der Süßwasserperlen ist die Volksrepublik China.

    Süßwasser-Zuchtperlen aus Japan
    Die Biwaperle
    Schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts errangen Japaner erste Erfolge auch bei der Zucht von Süßwasserperlen. Sie fanden im größten See Japans, dem Biwa See, statt. Doch weltweit bekannt und beliebt als so genannte Biwa Perlen wurden diese Perlen erst nach dem zweiten Weltkrieg.
    Bei Versuchen hatte man herausgefunden, dass man zur Zucht von Süßwasserperlen – anders als bei Salzwasserperlen – keinen Kern benötigt. Vielmehr genügt es, der Muschel Gewebeteile einer anderen Muschel einzupflanzen, um das Wachstum einer Perle anzuregen. Das Wort Biwa-Perle wird vielfach heute noch als Synonym für die kernlose Süßwasserzuchtperle gebraucht. Zu Unrecht: Im japanischen Biwa See gibt es seit 1990 so gut wie keine Perlenproduktion mehr. Schon in den 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten die Japaner auch Süßwasserperlen aus China importiert, in ihren eigenen Perlmanufakturen bearbeitet und als „Produkte aus Japan“ in die Welt exportiert. Der Preis der Perlen wurde festgelegt nach ihrer Qualität und nicht nach ihrer ursprünglichen Herkunft.
    Die Perlenzüchter am Biwa-See hatten zunehmend mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Der See wurde durch zu viele Perl- und Fischfarmen auf zu kleiner Fläche in seinem Gleichgewicht gestört. Außerdem kam es durch Verschmutzung des Wassers mit Chemikalien aus der Landwirtschaft immer wieder zu Muschelsterben. Als der See auch noch zum Wasserlieferanten von Millionen privater Haushalte wurde, war der Niedergang nicht mehr aufzuhalten.

    Die Perle ist ein organischer Edelstein und wird von lebenden Organismen geformt. Seit dem Altertum wird sie für die Fertigung hochwertiger Schmuckstücke genutzt. Es wird angenommen, dass perlbildende Muscheln im Süß- und im Salzwasser an Verletzungsstellen Schicht für Schicht eine rundliche Kugel aus Perlmutt ausbilden.
    Abhängig von der Herkunft kann die Farbe der opaken Perlen variieren. Graue, schwarze oder dunkelgrüne, aber auch pink- und purpurfarbene Perlen werden als Tahiti-Perlen geführt und wachsen vor allem in Französisch-Polynesien. Südseeperlen aus dem gleichnamigen Ozeangebiet weisen in den meisten Fällen eine weiße, silbrige oder goldene Farbgebung auf. Andere Varianten des organischen Edelsteins können Braun, Gelb, Orange oder Vielfarbig sein.




    Rosenquarz
    Schmuckstein
    Der Rosenquarz ist eine der beliebtesten Varietäten von Quarz. Bereits seit der Antike wird er für die Fertigung verschiedenster Kunstgegenstände und für Schmuckstücke genutzt. Er besitzt eine rosarote Färbung, ist milchig-trüb bis durchscheinend und tritt meist in körnigen bis derben Aggregaten auf.
    Die rosafarbenen Nuancen des Rosenquarzes gaben den Ausschlag für die Namensgebung des Edelsteins. Sie können zwischen einem sehr hellen und zarten Rosa mit hoher Transparenz und einem mittelkräftigen Rosa mit milchiger oder trüber Transparenz variieren. Klarer Rosenquarz mit leichter Färbung erhält seine Farbe durch Aluminium und Phosphor, die nachfolgend durch den Zerfall von Kaliumisotopen einer natürlichen ionisierten Strahlung ausgesetzt sind – besonders transparente Exemplare sind sehr selten und entsprechend begehrt.
    Eine trübe Färbung des rosafarbenen Quarzes entsteht durch Dumortieriteinschlüsse, sowie Eisen und Titan. Die Färbung der Steine muss nicht einheitlich sein, oftmals finden sich in einem Exemplar verschiedene Farbnuancen und eine unterschiedliche Transparenz.
    Zu finden ist der Rosenquarz zusammen mit anderen Mineralen vor allem in grobkörnigem magmatischem Gestein und in Quarzgängen. Einer der wichtigsten Fundorte für Rosenquarz ist Brasilien, doch auch auf Madagaskar, in Südafrika, Indien und einigen Bundesstaaten der USA gibt es Vorkommen.




    Koralle
    Als Koralle bezeichnet man das innere Gerüst von skelettbildenden Nesseltieren (Korallenpolypen), die zum zoologischen Stamm der Cnidaria gehören. Ihre Skelette können nicht nur kalkige, sondern auch hornige Zusammensetzung haben. Manchmal kann die Zusammensetzung auch abwechseln (Bambuskorallen: kalkig/hornig). Die meisten Edelkorallen stehen heutzutage unter Artenschutz und dürfen nicht mehr verkauft werden. Es gibt zwar die ein- oder andere Art der Schmuckkoralle, die noch erlaubt ist, die aber dann sündhaft teuer ist.
    Bei den allermeisten Korallenarten handelt es sich um Steinkorallen, deren Skelette aus mikrokristallinem Kalk bestehen. Nach der Förderung aus der Tiefe der Meere werden die Korallenstöcke in heiße Säure getaucht, damit die fleischigen Polypen von ihrem Skelett abgetrennt werden. Dabei erhält die Koralle ihren seidigen Glanz. Die Farbe roter Korallen kann mitunter verblassen.
    Rote Schaumkorallen
    sind diejenigen Teile des Korallenstocks, die den Übergang vom Korallenfuß zum festen Teil des Korallenstocks bilden. Sie treten in zwei Varianten auf: die homogenere, großporige Variante stammt(e) von der nun artgeschützten Corallium Elatius (Sponga Koralle, Momo-Koralle). Bei der zweiten Variante mit kleineren Poren und einer ungleichmäßigen Farbverteilung handelt es sich um die Korallenart Melithaea ochracea, die noch nicht geschützt ist. Ihre natürliche Farbe ist oft weiß bis schmutzig graubraun, weshalb sie meistens gefärbt wird. Um einen schöneren Oberflächenglanz und strahlendere Farben zu erreichen ist eine Stabilisierung mit Kunstharz üblich.
    Bambuskoralle
    In meinen Schmuckketten verarbeite ich sogenannte Bambuskorallen.
    Diese wird in Asien, hauptsächlich in China verarbeitet. Sie ist von Natur aus hellbeige oder elfenbeinfarben und somit immer gefärbt wenn es sich um farbige Korallen handelt. Auch an der Bambuskoralle wird Raubbau betrieben und selbst diese Art wird in absehbarer Zeit durch den extensiven Abbau und Übersäuerung der Meere gefährdet sein. Für weitere Infos siehe auch: http://www.epigem.de/index.php/themen/korallen.html Sehr informativ!



    Sodalith
    Sodalith ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“ mit der chemischen Zusammensetzung Na8[Cl2|(AlSiO4)6] und ist damit chemisch gesehen ein Natrium-Alumosilikat mit zusätzlichen Chlorionen.
    Er bietet eine intensive blaue Farbe mit weißen Adern. Die blaue Grundfarbe des opaken Edelsteins kann von einem hellen Blau über ein kräftiges Königsblau bis hin zu einem Violettblau reichen.
    Der Sodalith kann nur selten in den oberen Erdschichten gefunden werden. Er stammt aus den Tiefen der Erde und wird erst durch vulkanische Aktivität an die Oberfläche befördert. Erstmalig wurde der Sodalith zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf Grönland beschrieben. Einer der wichtigsten Fundorte für den Stein liegt heute im kanadischen Bancroft, der sogenannten Mineralhauptstadt.
    In Kanada erfreut sich der Sodalith so großer Beliebtheit, dass er zum Nationalstein auserkoren wurde. Weitere weltweite Fundorte sind unter anderem in Kolumbien, Australien, Tasmanien, Brasilien und Russland. In Deutschland kann der Sodalith in der Eifel gefunden werden.
    Der Sodalith erhielt seinen Namen aufgrund des enthaltenen Natriums, das im Lateinischen als „Sodium“ bezeichnet wird. Im antiken Griechenland war der Sodalith vor allem als Schutzstein begehrt. Der blaue Edelstein galt als beliebter Begleiter für Musiker, Maler und andere Künstler. Diese Nutzung wurde ihm vom antiken Rom bis ins europäische Mittelalter zugeschrieben.

    Formel: Na 8(Al 6Si 6O 24)Cl 2
    Ähnliche Minerale: Lapislazuli, Leucit, Analcim, Nosean, Haüyn Dichte (g/cm3): gemessen: 2,27 bis 2,33; berechnet: 2,31
    Mohshärte: 5,5 bis 6
    Raumgruppe: P43n (Nr. 218)
    Besondere Merkmale: orangerote Fluoreszenz
    Strichfarbe: weiß




    Quarze
    Unter Quarz versteht man eine Mineraliengruppe mit gleichem Chemismus und sehr ähnlichen physikalischen Eigenschaften. Die Unterscheidung erfolgt in zwei Hauptgruppen, den makrokristallinen Quarzen (Kristalle mit freiem Auge sichtbar) sowie den mikrokristallinen Quarzen, deren Kristalle nur unter dem Mikroskop erkennbar sind.
    Der Name Quarz stammt aus den slawischen und bedeutet “hart“. In unserer Erdkruste sind Quarze nach der Feldspat-Gruppe das zweithäufigste Mineral. Reiner Quarz ist transparent sowie völlig farblos und wird als Bergkristall bezeichnet. Der Begriff “Kristall“ leitet sich aus dem griechischen Wort für Eis ab, weil man farblosen Quarz für Ewiggefrorenes hielt.
    Die bekanntesten makrokristallinen Quarz-Varietäten sind: Amethyst, Ametrin, Aventurin, Bergkristall, Citrin, Prasiolith, Rauchquarz und Rosenquarz. Diese Quarze weisen immer einen Härtegrad von 7 auf der 10-teiligen Mohsskala auf.
    Zu den mikrokristallinen Quarzen zählen u.a.: Achat, Chalcedon, Chrysopras, Heliotrop, Jaspis und Karneol. Die Quarze dieser Kategorie haben häufig einen etwas geringeren Härtegrad von 6,5 – was in den meisten Fällen an einem fremdmineralischen Anteil liegt.





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        Menschsein bedeutet Sinn finden.

    Viktor Frankl