Sabine Elender
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Handgemachter Schmuck auf Seide - aktuelle Kollektion



Der Werkstoff Glas in all seinen Erscheinungsformen übte schon immer eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Mit einem Augenzwinkern kann ich sagen, mein erster intensiver Kontakt war mein Blick durch einen Fotoapparat und damit fing es sozusagen an.

Zur Herstellung von Schmuck aus Glas bin ich über meine Begeisterung für Mosaik- und Tiffanyarbeiten gekommen. In den frühen Jahren des neuen Jahrtausends habe ich mich systematisch in die Arbeit mit Glas eingearbeitet. Ich liebe es, mit Glas zu arbeiten, insbesondere die Verarbeitung zu Schmuck hat eine magische Anziehungskraft auf mich. Glas als Werkstoff fasziniert mich wegen seiner ungeheuren Vielseitigkeit. Ich arbeite meinen Schmuck mit Rocaille-Perlen und Glasstiftperlen in verschiedenen Durchmessern bzw. Längen. Diese sind in vielen kräftigen und pastelligen Farben erhältlich.

Außer Glas verwende ich Swarowskis und echte Schmucksteinen wie z.B. Achate, Hämatit, Bergkristall, Karneol, Bernstein, Jaspis. Ich kombiniere Techniken wie Fädeln, Nähen, Sticken und Häkeln, um eine große Individualität und Variationsbreite zu erhalten. Meinen Schmuck fädele ich auf kunststoffummantelten Edelstahldraht. Für die gehäkelten Ketten verwende ich Seiden- oder Kunstseidenfaden, dadurch entsteht eine sehr hohe Reißfestigkeit. Das bedeutet aber auch wie bei echten Perlen eine eingeschränkte Verträglichkeit mit Feuchtigkeit und Chemikalien (Wasser, Schweiss, Cremes, Deo, Parfum).
Für fast jede Kette habe ich passenden Ohrschmuck angefertigt. Es sind Ohrhänger oder -stecker, liebevoll ausgearbeitet. Ich biete auch Ohrclips an, diese habe ich aber fertig zugekauft, da das Angebot für selbstgemachte Ohrclips verschwindend gering ist.

Tragbar, zeitlos und zurückhaltend modisch soll mein Schmuck sein, jedes Teil ist ein Unikat. Die Trägerin soll sich wohlfühlen und sich gern damit schmücken. Mit farblich abgestimmten Seidenschals oder Karrees lässt sich eine schlichte Grundgarderobe stets modisch und ohne großen Aufwand aufpeppen.
Ich lege großen Wert auf stabile und exakte Verarbeitung und gutes Material. Mit interessanten Verschlusslösungen begegne ich der Frage nach der Länge der Ketten. Zu den allermeisten Ketten arbeite ich auch den dazu passenden Ohrschmuck. Den Ohrschmuck statte ich entweder als Hänger aus oder als Stecker. Ein Tausch ist beim Kauf möglich. Ohrclips habe ich aufgrund häufiger Nachfrage ebenfalls in meiner Kollektion.

Eine zweite Liebe gilt der Seide und es lag nahe, die Techniken und Tricks der Seidenmalerei zu erlernen. Auf Seide male ich frei und großflächig aquarellartig, oft und gern ergänzend mit Glitzerfarben, Gutta und Wachskreiden. Ich experimentiere mit Druck- und Durchreibetechniken sowie Thermotransferverfahren. Sehr häufig wende ich bei einem Werkstück mehrere verschiedene Techniken an. Spannend wird es, wenn ich experimentelle Techniken mit einbeziehe, zum Beispiel sprühen, wischen, spachteln, falten, stempeln und walzen. Seidenmalerei ist für mich eine fröhliche Ausdrucksform der Malerei.

Für mich ist es das Schönste, Seidenschals- und Karrees passend zum Hals- und Ohrschmuck anzufertigen. Das belegen die folgenden Schmuckpräsentationen. Da ich sehr viele unifarbene Garderobe besitze, finde ich es immer wieder überraschend, wie schnell man mit Schmuck und Tüchern Akzente setzen und schnell große Wirkung erzielen kann. Außerdem ist es eine langfristig günstigere Möglichkeit, die Garderobe fix aufzupeppen.

Stationen:

- Schmuckherstellung, diverse Grund- und Technikkurse - Hamburg
- Perlenwickeln mit Liane Jähde - Hamburg
- Glasfusing - Tiffany Nord - Hamburg
- autodidaktische Weiterbildung






Ab hier können Sie sich entscheiden, was Sie sich anschauen möchten oder welche Information Sie interessiert. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

Ausstellungs-
termine


Über Schmuck
und Edelsteine

- eine Information -

Wie Glas
entstand

- eine Information -

Glasperlen drehen
über der Flamme

- 2 Selbstversuche -

Aktuelle
Kollektion


Verkaufte Schätze

Pflege-
tipps
für Ihren
SCHMUCK



Pflege-
tipps
für
SEIDE




LIEB-
LINGS-
STÜCKE


K
O
N
T
A
K
T







593. Verdrilltes Collier voller Perlen, Stifte und Rocailles in Burgunderrot, Grau, Silber und Schwarz
22.-.-
594. Schlicht graues Perl-und-Stiftecollier mit auffälligem, länglichem rauchtopasfarbigem glitzernden Mittelteil
17.-
595. Tiefdunkelgrüne Glasperlen mit interessant verzierten Zwischenteilen
19.-
596. Glasperlcollier in einem schönen klaren Mittelgrün mit einigen hellgrünen Perlen und glatten Metallzwischenteilen
19.-
598. Glaswachsperlen in einem Cremeton, gemischt mit Glitzerperlen, Glasstiften und Rocailles in den Farben der Natur: Cremeweiß, Grün, Braun und Schwarz. Das metallene Mittelteil greift die Farben auf.
22.-
599. Dunkeltürkis und changierendes Grau, miteiander verdrillt, ergibt eine Kette für alle Jahreszeiten
19.-
Afrikanische Holzperlen in apricot- und türkistönen im Wechsel mit seegrünen Glasschliffperlen
15.-
511. Mehrfarbig schillernde krawatten- und zylinderförmige Kunstglasperlen
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -

15.-
591. Glasschliffperlen in verschiedenen Grautönen mit Schwarz und Metallelementen gemischt
19.-

592. Schlauchkette mit einer herbstlichen Füllung: Grün-, Gelb, Brauntöne mit Schwarz und einem goldfarbigen Verschluss
17.-

571. Lava-, Swarowski- und Polarisperlen mit Rocailles in einem gedeckten Türkis
15.-
575. Kristallschliff- und Fancyperlen in zartgrau-irisierend
22.-
573. Lavaperlen, Moonbeadmittel, Glasperlen und Metallrädchen
25.-
574. Mittelperle aus Altglas, mit Metallteilen, Jade und Achat in mehreren zarten Grüntönen
19.-
566.Opulentes Collier aus roter Steinnuss mit schwarzen Glasstäben und Metallelementen
39.-
583. Abgeplattete rote Glasperlen mit Metall und schwarzen Glasstäben
19.-
587. Voll bestückte Chokerkette in Metall- und Glasperlen in Kupfer- und Aprikottönen
25.-
585. Dicht mit hochwertigen Glasschliffperlen und Metallrührchen besetztes Collier in einem Aprikotton
29.-
576. Rote Glasstäbe in Kombination mit Hämatitsplittern
15.-
590. Dunkelrote schimmernde Glasschliffperlen mit silberfarbigen Zwischenteilen und zwei Lavaperlen
25.-
576. Mehrtongrüne Glanzstäbchen im Gazeschlauch
19.-
577. Schlängelkette in zweierlei Grüntönen
15.-
584. Seltene handbemalte Röhrenperlen in grün-rot-gold mit schwarzen Glasschliffperlen
25.-
588. Hochwertige Glasschliffperlen in Cremetönen, Lava- und Silber- und Metallperlen
25.-
586. Fantasievolles Collier aus böhmischen Glasperlen in seegrün-türkis mit kupferfarbigen Elementen und türkisen Swarowskis
25.-
579. Üppige Mehrstrangkette in satten Brauntönen
25.-
580. Zierliche Halskette in Meerestönen mit Kristallschliffperlen und Swarowskis
19.-
581. Mehrstrangkette in dunklen irisierenden Meerestönen mit einem wunderschön zierlichen Verschluss und einem Rückenhänger in Schwalbenform
- kann auch vorn getragen werden -

22.-
490.Kupferfarbige Glasschliffperlen zu einem auffallendem Schmuckstück endlos verdrillt
- passender Ohrschmuck vorhanden -
39.-
498. links: Glasstab- und Glasschliffperlen mit einer Mitte aus Achat
- passender Ohrschmuck vorhanden -
29.-
499. rechts: Lilafarbige Glasbauch- und Glitzerperlen
19.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -
363. Moonbeads mit schwarzen Glasstiften
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -

19.-
558. Türkise längliche Glasperlen, goldfarbige Rocailles und Scheiben
22.-
096. Variationen in Grün, Glas- und Kunstglasperlen mit Achaten und Jadekugeln
29.-
516. Achate, Jade und Landchaftsjaspis in der Mitte, mit matten weißen Kunststoffkugeln
22.-
466. In dreierlei Weißtönen in aufwendiger Technik hergestellter Halsschmuck
auffällige Verschlusslösung, die auch vorn getragen werden kann.

69.-
488. In acht vitalen Farben sind Kunstperlen und schwarze glänzende Rocailles verarbeitet.
auffällige Verschlusslösung, die auch vorn getragen werden kann.

69.-
512. Rocaillehalsreif mit Schnecke, Glasschliffperle, Achate und Bernstein
15.-
040. Ein auffälliges Collier in Feuertönen, sorgsam gefädelt.
39.-
557. Apricotfarbig glitzernde Glassteine in verschiedenen Größen, mit schwarzen Glasstiften, Swarowskikristallen und Rocailles kombiniert.
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -

19.-
505. Aufwendig gestaltete Chokerkette in diversen Braun-, Schwarz- und Bernsteintönen, bestehend aus Swarowskikristallperlen, Muranoglas und Strassrondellen
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -

29.-
556. Glasrollen und Kugel in Transparent und Grau kombiniert mit leichten silberfarbigen Metallförmchen
25.-
553. Zartgraue Glitzerkristalle im weißen Seidenschlauch gebändigt
19.-








124. In drei Reihen tummeln sich Glas- und Silberfische, Swarowskis, Rocailles, Moonbeads und Sodalithperlen
25.-
552. Viele verdrillte hellblaue Bänder halten eine Muschel, die auch entfernt werden kann
15.-
123. Zwei blaue Muranoglasperlen flankieren eine aufwändige Häkelarbeit, vervollständigt mit Glasschliffperlen und Rocailles. Ein Traum in Blau
45.-
227. Das kleinere blaue Träumchen mit Glasschliffperlen, Häkeleinsatz und Rocailles
29.-
578. Schlängelkette in Blautönen mit einem Hauch von Bordo
19.-
522. Blau-grünlich-gold changierende Perlenplättchen und Kugeln, unterbrochen von goldfarbigen Rocailles
19.-
89. Fröhliche Grüntöne auf fünf Strängen versammeln sich aus Glas- und Glasschliffperlen, Stäbchen und Rocailles
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -
29.-
521. Seegrüne funkelnde Glasschliffperlen werden getrennt von schwarzen Glasstäbchen
15.-
172. Verdrillt gestaltetes Collier in Schwarz, Weiß- und Grautönen
19.-
500. Zartbunt handgefertigte Blumenglasperlen, unterbrochen von rosa Achat und Rosenquartz
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -

22.-
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12. Meerestöne-Ufersaum ließe sich die Farbpalette beschreiben. Glasperlen und Metallteile,
Swarowski-Rondelle, Fische aus Silber

25.-
497. Glasperlen in Türkis und Lila - ein Hingucker!
- passender Ohrschmuck ist vorhanden -

22.-
100. Mehrstrangkette aus Glasperlen und -stiften in Olivgrün mit schwarzen Stäbchentrennern
- passender Ohrschmuck vorhanden -
49.-
151. Glasstifte und Rocailles verdirllt
38.-









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423. Swarowski-Glasschliffperlen in Crystal AB und hochwertige Delica-Beads in einem umwerfenden Lila
59.-
- passender Ohrschmuck vorhanden
428. Swarowski-Glasschliffperlen und hochwertige Delica-Beads, dunkelblau mit roten Blitzern
ohne Zwischenteil
49.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -
513. Bronzefarbige und cremeweiße Glasschliffperlen und 4 Hämatitbriketts
15.-

518. Glasschliffperlen in frischem Frühlingsgrün und Metallelemente, Mittelteil aus schimmerndem Grünfluss
15.-
509. Schlichte Halskette aus honigfarbigen Citrinsplittern und schwarzen Glasstäbchen
19.-
Armband: 10.-

- passender Ohrschmuck vorhanden -
510. Irisierende halbtransparente bemalte Glasbullets
29.-
Armband und passender Ohrschmuck vorhanden

520. Grüne Achatsteine und -splitter werden von Metallelementen getrennt
19.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -

531. Halskette aus Jade und Hämatitkugeln mit Glasabstandhaltern
59.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -

523. Türkise Glasstäbe mit mattschwarzen Kunststoffkugeln und Metallscheiben
15.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -

524. Glitzernde türkise Swarowskiperlen mit Hämatitsplittern im Wechsel
39.-

- passender Ohrschmuck vorhanden -








536. Olivenförmige Sodalithsteine und -splitter im Verlauf mit Kunstsilberoliven
35.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -

525. Glasschliffperlen, Elemente aus böhmischem Glas und Anhänger aus Achat
29.-

537. Zarte Anhängerkette aus Rosenquartz und rosa Achat und Kunstsilberkugeln
25.-
- passender Ohrschmuck vorhanden -


547. Kurze Kette aus Moonbeads und dunkelblaugrünen schimmernden Glasschliffperlen
- passender Ohrschmuck vorhanden -
19.-

544. Dekolletefüllende Dreistrangkette aus verschiedenen Glasperlen und Metallelementen
39.-

545. Gebrannte Farbspritzer auf viereckigen Glaselementen mit Metallröhrchen
15.-

546. Kette aus unterschiedlichen Glasperlen,
u.a. aus gepresstem Altglas, Metallelemente und Polaris-Glitzerperlen
29.-
Eine Fülle von Gold-, Gelb- Braun- und Bronzetönen verdrillt sich zu diesem anspruchsvollen Collier mit besonderem Verschlussteil
29.-







Mit flüssigem Glas arbeiten - über der Flamme Perlen selber herstellen





Glas ist für mich ein geheimnisvolles Material und mein Traum ist es schon lange, Glasperlen selbst über der Flamme zu wickeln. Als in Hamburg bei Evamarie Volkmann Kurse angeboten werden, bin ich - sozusagen sofort Feuer und Flamme - dabei. Aber Glas ist nicht nur schön, sondern auch schwierig. Glas lehrt mich Geduld. Das heiße flüssige Glas hat seine eigenen Regeln.

Bei aller Geduld, Konzentration und Anstrengung bringe ich nicht zwei gleiche Perlen zustande. Und rund sind sie auch nicht. Kurze Frustration macht sich bei mir breit, ich kaufe mir einen Gasbrenner zum Üben zuhause, aber das ist kein Vergleich mit einem Sauerstoffkonzentrator. Die komplette Ausstattung zum Selber-Perlen-wickeln ist teuer, und ich wollte zunächst noch austesten. Das ist eine sinnvolle Entscheidung, denn meine Perlen verbrennen und werden schief und krumm.



....und noch ein Versuch mit dem Perlendrehen im Jahr 2013. Ich wickele schöne Perlen in noch schöneren Farben, aber trotz aller Bemühungen werden meine Perlen nicht rund. Und das ist unverzichtbar, finde ich und damit ist das Glasperlenwickeln für mich leider nur eine recht kurze Episode geblieben.

Mit flüssigem Glas arbeiten - über der Flamme Perlen selber drehen (oder: wickeln), das war lange Zeit mein großer Wunsch. Ich habe das Glück gehabt, die ausgefallene Tätigkeit kennenzulernen, d.h. ich habe mir den Traum erfüllt. Zweimal sogar. Aber es war nicht der richtige Zeitpunkt in meinem Leben und es wird bei diesen zwei Malen bleiben. Für diese Arbeit müssen alle Finger tipptopp gesund sein.






Eine schmucke Zeitreise:

Der Wunsch, sich zu schmücken, insbesondere mit Perlen, spielt in allen Kulturen und Regionen der Welt eine Rolle und ist sehr alt. Die ältesten bis-her gefundenen Perlen sind ca. 40.000 Jahre alt. Sie wurden aus Muscheln, Knochen und Steinen gefertigt, später aus Ton oder Fayence - einem keramischen Vorläufer des Glases - und dann aus Glas.




Vorstellung einige Edelsteine:

Hier stelle ich einige der Steine vor, die ich bei der Herstellung meines Schmuckes verwende. Die korrekte Bezeichnung ist "Edelstein", früher wurden diese Steine einfach "Halbedelsteine" genannt. Diese Bezeichnung wird heute kaum noch verwendet.

Goldfluss und Blaufluss sind keine Edelsteine, sondern bestehen aus Glas. Was ja immerhin ein Mineral ist.
Die Bilder und z. T. die Texte habe ich unüblicherweise dem Internet entnommen, bis ich eigene Fotos einstellen kann und mich weiter in die faszinierende Welt der Edelsteine und Mineralien eingearbeitet habe.



Achate

Amethyst

Bergkristall

Bernstein

Fluorit

Hämatit

Howlith

Jade

Jaspis

Perlmutt

Rosenquarz

Schaum-
koralle

Sodalith

Quarze





Achat
Beim Achat handelt es sich um eine mikrokristalline Varietät des Minerals Quarz. Auffällig beim Achat ist seine schöne, streifige Zeichnung aufgrund der rhythmischen Kristallisation.
Achate sind dem Menschen seit Jahrtausenden bekannt. Zuerst wurden sie wohl, neben Flint und Jaspis, zur Herstellung von Werkzeugen und Jagdinstrumenten verwendet. Später dann entdeckte man ihren Wert als Schmucksteine zur Herstellung von Broschen, Ohrringen, Ketten über Schalen und Vasen, bis hin zu Schmuckschatullen und vielen anderen Verwendungen. Purer Achat ist eigentlich farblos und klar.
Einlagerungen von - in erster Linie Eisen - aber auch anderer Mineralien wie Mangan, Chrom, Calcium u.a. färben den Achat plakativ in natürlichen Tönen. Ist das nicht der Fall, können Dendriten und silikatische Gewächse dem Achat ein zwar farblich ärmeres, aber dennoch spektakuläres Aussehen geben.
Wie so oft war der Mensch mit den Künsten der Natur nicht befriedigt und hat Methoden entwickelt, farblose Achate durch brennen oder färben zu " verschönern " . Mag das für die Schmuckindustrie noch vertretbar sein, handelt es sich bei Sammlerstücken schlichtweg um Fälschungen.

Farbe: alle Farben außer Kobaltblau, Magenta, Lila und Pink, immer gestreift
Dichte (g/cm3): 2,6 bis 2,8
Chemische Formel: SiO2
Mohshärte: 7
Chemisches Verhalten: in Fluorwasserstoffsäure löslich
Kristallsystem: Trigonal




Amethyst
Schmuckstein
Amethyst ist die violette Varietät des Minerals Quarz. Farbe: Violett, teilweise fleckig-trüb, auch zonare Farbverteilung (farblos-violett)
Ähnliche Minerale: andere Quarzvaritäten, Ametrin
Chemische Formel: SiO2+(Al, Fe, Ca, Mg, Li, Na)
Chemisches Verhalten: wird von Flusssäure (HF) geätzt
Mohshärte: 7
Dichte (g/cm3): 2,65
Kristallklasse Symbol: trigonal-trapezoedrisch; 32




Bergkristall
Bergkristall ist eine Varietät des Minerals Quarz, siehe Quarze



Bernstein
Bernstein bezeichnet den seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz, das überwiegend von der Kiefernart Pinus succinifera abgesondert wurde
Der Name Bernstein stammt vom niederdeutschen Bernen = Brennen ab, da der Stein brennbar ist. Er wurde früher als Kerzenersatz verbrannt. Er brennt lange und verbreitet einen angenehmen Geruch. Die Farbe von Bernstein variiert meist zwischen hell- bis goldgelb und altert zu rötlich- oder bräunlich-gelb, im Extremfall zu Rottönen.

Dichte (g/cm3): 1,05 bis 1,096
Farbe: honiggelb, gelbweiß, orange, rot, grünlich, braun, schwarz, selten blass
Ähnliche Minerale: keine
Chemische Formel: Angenäherte Summenformel: C10H16O+(H2S) System-Nr. nach Strunz und nach Dana: 10.C (8. Auflage: IX/C.01); 50.00.00.00
Mohshärte: 2 bis 2,5
Andere Namen: Succinit; Electrum, umgangssprachlich auch als „Baltischer Bernstein“ bezeichnet; elektron




Fluorit
Schmuckstein
Fluorit, auch unter der bergmännischen Bezeichnung Flussspat (geht auf die Verwendung als Flussmittel in der Metallverarbeitung zurück) oder seiner chemischen Bezeichnung Calciumfluorid bekannt, ist das Calciumsalz der Flusssäure und ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der einfachen Halogenide.
Er gehört zu den beliebtesten Steinen – dank seiner Farbvariationen und der vielfältigen Kristallformen. Es heißt auch, er habe etwas von allen Edelsteinen in sich. Fluorit ist eine Ableitung aus dem lateinischen Wort „fluere“ (zu deutsch: fließen). Heutzutage wird Fluorit auch zur Gewinnung von Fluor benutzt.

Chemische Formel: CaF2
Chemisches Verhalten: wird durch Schwefelsäure gelöst Farbe: in reiner Form farblos, gelb, grün, rot, violett auch schwärzlich
Dichte (g/cm3): 3,2
Andere Namen: Flussspat; Calciumfluorid
Mohshärte: 4
Kristallsystem: kubisch




Hämatit
Hämatit oder Blutstein, auch als Eisenglanz, Specularit, Roteisenstein und Roteisenerz bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide mit der Summenformel Fe2O3
Die etymologische Herkunft des Hämatits liegt im Griechischen. Haima wird mit Blut übersetzt und bezieht sich auf die blutrote Farbe des Minerals in pulverisierter Form.

Chemische Formel: Fe2O3
Dichte (g/cm3): gemessen: 5,26; berechnet: 5,255
Farbe: stahlgrau bis schwarz, rotbraun, bunt anlaufend, rot verwitternd
Ähnliche Minerale: Goethit, Lepidolith, Ilmenit
Chemisches Verhalten: schwerlöslich in Salzsäure (HCl)
Strichfarbe: kirschrot bis rotbraun
Magnetismus: schwach beim Erhitzen




Howlith
Der Howlith ist ein Calcium-Borsilikat, ein recht selten vorkommendes Mineral aus der Klasse der Borate. Howlith kristallisiert monoklin und entwickelt dabei meist knollige bzw. nierige bis massige Aggregate. Seine Farbe ist meist weiß mit beigefarbenen Einschlüssen und grauen, leicht verschwommen wirkenden Maserungen. Sehr selten bildet der Howlith tafelige Kristalle aus.
Der Howlith wurde 1868 erstmals von James Dwight Dana in Brookville bei Windsor (Kanada) gefunden. Er benannte das Mineral nach dem kanadischen Chemiker, Geologen und Mineralogen Henry How (1828-1879).
Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Ca2[B3O4(OH)




Jade
Schmuckstein
Jade ist die Bezeichnung von Mineral-Gemengen, gebildet überwiegend aus Jadeit bzw. dem weicheren Nephrit, die in ganz spezieller Menge und Struktur auftreten müssen, um als der Schmuckstein Jade zu gelten.
Für die begehrte grüne Farbe von Jade ist vor allem das Mineral Nephrit verantwortlich. Dieses tritt fast ausschließlich in grünen und weißlichen Nuancen auf. Der Jadestein kann milchig transparent bis opak sein. Weist der Edelstein einen hellen lilafarbenen Ton auf, wird er „Lavendel Jade“ genannt. Spinatgrüne Jade, die im russischen Baikalsee gefunden wird, trägt den Namen „Russische Jade“. Jade in intensiven Grüntönen mit hoher Transparenz gilt als besonders wertvoll und wird als „Kaiserliche Jade“ bezeichnet.
Der grüne Jadestein ist einer der begehrtesten Schmucksteine der Welt. Seit Jahrtausenden wird er von Kulturen auf verschiedenen Kontinenten verehrt und nicht nur für Schmuck, sondern auch für Ornamente und religiöse Gegenstände genutzt. Besonders beliebt ist der Jadestein seit vielen Jahrhunderten im asiatischen Raum, hier wird er zu ähnlichen Preisen wie Diamanten im US-amerikanischen Bereich gehandelt.

Jadeit Jadeit ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“. Jadeit kann in seltenen Fällen auch weitere verschiedene Farben von Gelb und Orange über Rosa und Lila bis hin zu Braun und Schwarz aufweisen. Er kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der idealisierten chemischen Zusammensetzung NaAl[Si2O6].
Chemische Formel: NaAl
Mohshärte: 6 bis 6,5
Dichte (g/cm3): 3,2 bis 3,4
Farbe: grün in allen Variation bis schwarz, seltener weiß oder farblos
Kristallsystem: monoklin
Bruch Tenazität: splittrig, spröde
Mineralklasse (und ggf. Abteilung): Kettensilikate und Bandsilikate




Jaspis
Schmuckstein
Jaspis ist eine mikrokristalline, feinkörnige Varietät des Minerals Quarz und gehört wie dieses zur Mineralklasse der Oxide mit einem Stoffmengenverhältnis mit Metall: Sauerstoff = 1:2.
Der farbenfrohe Jaspis ist eine Varietät von Quarz und eng verwandt mit dem Chalcedon. Der Edelstein ist als Schmuckstein beliebt und kommt auch als Siegelstein oder für die Fertigung verschiedener gestalterische Gegenstände zum Einsatz.
Die Farbvielfalt des opaken Jaspis ist einzigartig für jedes Exemplar und reicht von Weiß, Gelb, Grün über Blau und Rot bis hin zu Grau und Schwarz. Bänder und Sprenkel sind ebenso möglich, wie verschiedene Nuancen in einem Stein. Die interessante Farbgebung des Edelsteins hat auch für seinen Namen gesorgt, der aus dem Lateinischen als „gesprenkelter Stein“ übersetzt werden kann.
Abhängig von seiner Farbgebung oder Herkunft, kann der Jaspis verschiedene Namen tragen, wie beispielsweise der hellrote Mookait oder der grünfleckige, seltene Porzellanjaspis.
Die unterschiedlichen Farbzeichnungen des Jaspis finden sich meist ausschließlich an bestimmten Fundorten. Generell ist der Edelstein jedoch fast überall auf der Welt vertreten. Bekannte Fundorte liegen in Sibirien und auf der Insel Korsika. In Deutschland kann der Jaspis unter anderem im Harz und im Erzgebirge gefunden werden.



Perlmutt
Perlmutt ist genau genommen kein Edelstein, sondern bildet innere Schalenschicht vieler Weichtiere wie Perlmuscheln und Schnecken. Perlmutt weist in der Regel eine cremeweiße Farbe auf, schimmert im Licht aber bunt und wird daher häufig zu Kunstgegenständen und Schmuck verarbeitet. Diese optische Besonderheit entsteht durch die räumliche Anordnung der einzelnen Perlmuttplättchen, welche Lichtstrahlen unterschiedlich reflektieren.
Muscheln, welche für die Herstellung von Schmuckstücken vorgesehen sind, werden heute in Muschelfarmen gezielt gezüchtet und angebaut, eines der wichtigsten Länder für die Kultivierung von Perlmutt-Muscheln ist Neuseeland.
Der Name Perlmutt bedeutet soviel wie „Perlenmutter“, den Perlen bestehen aus dem selben Biostoff wie Perlmutt, die Begriffe Perle und Perlmutt werden häufig synonym verwendet. Allerdings entstehen Perlen nur, wenn ein Fremdkörper in die Muschel gelangt und die Perlmuttbeschichtung sich um diesen legt.

Die Süßwasser-Zuchtperle Süßwasserperlen werden in Seen oder kleineren Flüssen gezüchtet. Im Gegensatz zu den Meerwasserperlen haben sie meist keinen eingepflanzten Kern. Vielmehr wird die gesamte Perle von der Muschel aus Perlmuttschichten gebildet. Marktführer bei der Zucht der Süßwasserperlen ist die Volksrepublik China.

Süßwasser-Zuchtperlen aus Japan
Die Biwaperle
Schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts errangen Japaner erste Erfolge auch bei der Zucht von Süßwasserperlen. Sie fanden im größten See Japans, dem Biwa See, statt. Doch weltweit bekannt und beliebt als so genannte Biwa Perlen wurden diese Perlen erst nach dem zweiten Weltkrieg.
Bei Versuchen hatte man herausgefunden, dass man zur Zucht von Süßwasserperlen – anders als bei Salzwasserperlen – keinen Kern benötigt. Vielmehr genügt es, der Muschel Gewebeteile einer anderen Muschel einzupflanzen, um das Wachstum einer Perle anzuregen. Das Wort Biwa-Perle wird vielfach heute noch als Synonym für die kernlose Süßwasserzuchtperle gebraucht. Zu Unrecht: Im japanischen Biwa See gibt es seit 1990 so gut wie keine Perlenproduktion mehr. Schon in den 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten die Japaner auch Süßwasserperlen aus China importiert, in ihren eigenen Perlmanufakturen bearbeitet und als „Produkte aus Japan“ in die Welt exportiert. Der Preis der Perlen wurde festgelegt nach ihrer Qualität und nicht nach ihrer ursprünglichen Herkunft.
Die Perlenzüchter am Biwa-See hatten zunehmend mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Der See wurde durch zu viele Perl- und Fischfarmen auf zu kleiner Fläche in seinem Gleichgewicht gestört. Außerdem kam es durch Verschmutzung des Wassers mit Chemikalien aus der Landwirtschaft immer wieder zu Muschelsterben. Als der See auch noch zum Wasserlieferanten von Millionen privater Haushalte wurde, war der Niedergang nicht mehr aufzuhalten.

Die Perle ist ein organischer Edelstein und wird von lebenden Organismen geformt. Seit dem Altertum wird sie für die Fertigung hochwertiger Schmuckstücke genutzt. Es wird angenommen, dass perlbildende Muscheln im Süß- und im Salzwasser an Verletzungsstellen Schicht für Schicht eine rundliche Kugel aus Perlmutt ausbilden.
Abhängig von der Herkunft kann die Farbe der opaken Perlen variieren. Graue, schwarze oder dunkelgrüne, aber auch pink- und purpurfarbene Perlen werden als Tahiti-Perlen geführt und wachsen vor allem in Französisch-Polynesien. Südseeperlen aus dem gleichnamigen Ozeangebiet weisen in den meisten Fällen eine weiße, silbrige oder goldene Farbgebung auf. Andere Varianten des organischen Edelsteins können Braun, Gelb, Orange oder Vielfarbig sein.




Rosenquarz
Schmuckstein
Der Rosenquarz ist eine der beliebtesten Varietäten von Quarz. Bereits seit der Antike wird er für die Fertigung verschiedenster Kunstgegenstände und für Schmuckstücke genutzt. Er besitzt eine rosarote Färbung, ist milchig-trüb bis durchscheinend und tritt meist in körnigen bis derben Aggregaten auf.
Die rosafarbenen Nuancen des Rosenquarzes gaben den Ausschlag für die Namensgebung des Edelsteins. Sie können zwischen einem sehr hellen und zarten Rosa mit hoher Transparenz und einem mittelkräftigen Rosa mit milchiger oder trüber Transparenz variieren. Klarer Rosenquarz mit leichter Färbung erhält seine Farbe durch Aluminium und Phosphor, die nachfolgend durch den Zerfall von Kaliumisotopen einer natürlichen ionisierten Strahlung ausgesetzt sind – besonders transparente Exemplare sind sehr selten und entsprechend begehrt.
Eine trübe Färbung des rosafarbenen Quarzes entsteht durch Dumortieriteinschlüsse, sowie Eisen und Titan. Die Färbung der Steine muss nicht einheitlich sein, oftmals finden sich in einem Exemplar verschiedene Farbnuancen und eine unterschiedliche Transparenz.
Zu finden ist der Rosenquarz zusammen mit anderen Mineralen vor allem in grobkörnigem magmatischem Gestein und in Quarzgängen. Einer der wichtigsten Fundorte für Rosenquarz ist Brasilien, doch auch auf Madagaskar, in Südafrika, Indien und einigen Bundesstaaten der USA gibt es Vorkommen.




Koralle
Als Koralle bezeichnet man das innere Gerüst von skelettbildenden Nesseltieren (Korallenpolypen), die zum zoologischen Stamm der Cnidaria gehören. Ihre Skelette können nicht nur kalkige, sondern auch hornige Zusammensetzung haben. Manchmal kann die Zusammensetzung auch abwechseln (Bambuskorallen: kalkig/hornig). Bei den allermeisten Korallenarten handelt es sich um Steinkorallen, deren Skelette aus mikrokristallinem Kalk bestehen. Nach der Förderung aus der Tiefe der Meere werden die Korallenstöcke in heiße Säure getaucht, damit die fleischigen Polypen von ihrem Skelett abgetrennt werden. Dabei erhält die Koralle ihren seidigen Glanz. Die Farbe roter Korallen kann mitunter verblassen.
Rote Schaumkorallen
sind diejenigen Teile des Korallenstocks, die den Übergang vom Korallenfuß zum festen Teil des Korallenstocks bilden. Sie treten in zwei Varianten auf: die homogenere, großporige Variante stammt(e) von der nun artgeschützten Corallium Elatius (Sponga Koralle, Momo-Koralle). Bei der zweiten Variante mit kleineren Poren und einer ungleichmäßigen Farbverteilung handelt es sich um die Korallenart Melithaea ochracea, die noch nicht geschützt ist. Ihre natürliche Farbe ist oft weiß bis schmutzig graubraun, weshalb sie meistens gefärbt wird. Um einen schöneren Oberflächenglanz und strahlendere Farben zu erreichen ist eine Stabilisierung mit Kunstharz üblich.



Sodalith
Sodalith ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“ mit der chemischen Zusammensetzung Na8[Cl2|(AlSiO4)6] und ist damit chemisch gesehen ein Natrium-Alumosilikat mit zusätzlichen Chlorionen.
Er bietet eine intensive blaue Farbe mit weißen Adern. Die blaue Grundfarbe des opaken Edelsteins kann von einem hellen Blau über ein kräftiges Königsblau bis hin zu einem Violettblau reichen.
Der Sodalith kann nur selten in den oberen Erdschichten gefunden werden. Er stammt aus den Tiefen der Erde und wird erst durch vulkanische Aktivität an die Oberfläche befördert. Erstmalig wurde der Sodalith zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf Grönland beschrieben. Einer der wichtigsten Fundorte für den Stein liegt heute im kanadischen Bancroft, der sogenannten Mineralhauptstadt.
In Kanada erfreut sich der Sodalith so großer Beliebtheit, dass er zum Nationalstein auserkoren wurde. Weitere weltweite Fundorte sind unter anderem in Kolumbien, Australien, Tasmanien, Brasilien und Russland. In Deutschland kann der Sodalith in der Eifel gefunden werden.
Der Sodalith erhielt seinen Namen aufgrund des enthaltenen Natriums, das im Lateinischen als „Sodium“ bezeichnet wird. Im antiken Griechenland war der Sodalith vor allem als Schutzstein begehrt. Der blaue Edelstein galt als beliebter Begleiter für Musiker, Maler und andere Künstler. Diese Nutzung wurde ihm vom antiken Rom bis ins europäische Mittelalter zugeschrieben.

Formel: Na 8(Al 6Si 6O 24)Cl 2
Ähnliche Minerale: Lapislazuli, Leucit, Analcim, Nosean, Haüyn Dichte (g/cm3): gemessen: 2,27 bis 2,33; berechnet: 2,31
Mohshärte: 5,5 bis 6
Raumgruppe: P43n (Nr. 218)
Besondere Merkmale: orangerote Fluoreszenz
Strichfarbe: weiß




Quarze
Unter Quarz versteht man eine Mineraliengruppe mit gleichem Chemismus und sehr ähnlichen physikalischen Eigenschaften. Die Unterscheidung erfolgt in zwei Hauptgruppen, den makrokristallinen Quarzen (Kristalle mit freiem Auge sichtbar) sowie den mikrokristallinen Quarzen, deren Kristalle nur unter dem Mikroskop erkennbar sind.
Der Name Quarz stammt aus den slawischen und bedeutet “hart“. In unserer Erdkruste sind Quarze nach der Feldspat-Gruppe das zweithäufigste Mineral. Reiner Quarz ist transparent sowie völlig farblos und wird als Bergkristall bezeichnet. Der Begriff “Kristall“ leitet sich aus dem griechischen Wort für Eis ab, weil man farblosen Quarz für Ewiggefrorenes hielt.
Die bekanntesten makrokristallinen Quarz-Varietäten sind: Amethyst, Ametrin, Aventurin, Bergkristall, Citrin, Prasiolith, Rauchquarz und Rosenquarz. Diese Quarze weisen immer einen Härtegrad von 7 auf der 10-teiligen Mohsskala auf.
Zu den mikrokristallinen Quarzen zählen u.a.: Achat, Chalcedon, Chrysopras, Heliotrop, Jaspis und Karneol. Die Quarze dieser Kategorie haben häufig einen etwas geringeren Härtegrad von 6,5 – was in den meisten Fällen an einem fremdmineralischen Anteil liegt.








Über die Entstehung von Glas:

Glas bildete sich vor über 40 Millionen Jahren durch die ungeheure Hitze und den Druck von Volkanausbrüchen. Es besteht aus Sand, Pottasche und Kalk und wird wegen seiner zufälligen Atomstruktur als unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet. Das erste von Menschen hergestellte Glas wurde vermutlich ca. 3500 v. Chr. in Anatolien und Mesopotamien produziert.

Im Europa des Mittelalters wurden die Geheimnisse der Glasherstellung sorgfältig gehütet, in der Renaissance galt Venedig als Zentrum der Glas- und Perlenherstellung für die ganze Welt. Im 13. Jahrhundert verlegten die Venezianer die gesamte Glasherstellung auf die Insel Murano. Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden erste Bücher zu diesem Thema veröffentlicht.






Über die Pflege Ihres Schmuckes:

Damit Sie lange Freude an dem neuen Schmuckstück haben, hier ein paar Tipps, damit diese ungetrübt bleibt.

Jedes Schmuckstück benötigt Pflege. Für Gold- und Silberschmuck gibt es spezielle Putztücher. Im Handel erhältlich sind auch Tauchbäder, diese dürfen nur für Gold- oder Silberteile ohne Steine verwendet werden. Schmucksteine leiden unter einem Tauchbad - sie werden stumpf oder verändern ihre Farbe.

Am besten reinigt man Schmuck mit einem weichen sauberen Tuch. Das gilt auch für Modeschmuck, bei dem unedle Materialien Verwendung finden. Hier würden Chemikalien großen Schaden anrichten.

Bitte legen Sie Ihren Schmuck vor dem Duschen, Baden oder im Schwimmbad oder Sauna ab. Auch Parfum, Haarspray, Sprays, Wasser und Schweiß bitte nicht mit Schmuck in Kontakt bringen. Sogar Hautcreme kann zu Reaktionen wie Verfärbungen führen. Das gilt auch für ausgedehnte Sonnenbäder.




Über die Pflege der Seide:

Folgende Hinweise sollten Sie bei der Reinigung von Seide beachten: 1. direkte und starke Sonneneinwirkung bei Seide vermeiden
2. Den Kontakt mit Parfum oder Deo vermeiden
3. kein Wasser zur Fleckenentfernung verwenden
4. Nur Handwäsche, ein spezielles Seidenshampoo oder milde Seife verwenden
5. Kein Bleichmittel verwenden
6. Seide nicht auswringen
7. Seide immer von der Rückseite bügeln und auf keinen Fall zu heiß
8. kein Wasser beim Bügeln verwenden





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    Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.
Das schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören an jenen Orten zu verweilen,
wo wir einmal glücklich waren.

Khalil Gibran