Sabine Elender
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Le La Li Ka:    Lebens Lange Liebe  zu  Kaninchen  -  1967  -  1987  -  2010   -  2005  -   2011   -   2013

        

     



Allgemeines:

Herkunft & Einordnung
Haltung
Verhalten
Ernährung & Verdauung
NOTFALL
Krankheiten
Der Hase
als Symbol

Presse
Links
BITTE ...
Regenbogen
brücke



Viele Fotos unserer einzelnen Tiere mit Kommentaren und Infos:


Linus

Lina

Schoko


Wikki


Sissi


Felizitas


Moritz



Pärchenfotos und Geschichten:

Linus & Lina
Linus & Schoko
Lina & Wikki
Wikki & Sissi
Flitzi & Moritz
Moritz & Sissi
Eine Sommer-
geschichte



Herkunft & Einordnung

Von Kaninchen und anderen Hasen(artigen)

Was heisst das?
Sind Hasen artig?


Wären meine Kaninchen Hasen, so könnte ich sagen: "Ja, meine Hasen sind artig!"
Richtig ist aber, dass sowohl Hasen als auch Kaninchen zoologisch zu der Ordnung der "Hasenartigen" (Lagomorphae) zählen.
Diese besteht aus zwei Familien:

Die Familieder Pfeifhasen, (Ochotonidae).
Die Familie der Hasen (Leporidae).
Diese besteht aus zwei Gattungen:

Gattung: Hasen (Lepus) Eine Art davon ist unser Feldhase (Lepus europaeus) -
Gattung: Kaninchen (Oryctolagus)
Eine Art davon ist das Europäische Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus).

Im Bild sieht das folgendermaßen aus:

Die systematische Einordnung des Kaninchens

Hasen sind also Hasen und keine Kaninchen
und Kaninchen sind Kaninchen und keine Hasen.
Worin bestehen denn die Unterschiede?


Unterschiede zwischen Hasen und Kaninchen

Die Hasenartigen sind seit ca. 70 bis 2 Millionen Jahren in Nordamerika nachweisbar. Vor rund 7 Millionen Jahren haben sie sich in Europa und Asien angesiedelt.

Das Europäische Wildkaninchen ist die wilde Stammform aller Hauskaninchen. Es war ursprünglich auf der Iberischen Halbinsel (Spanien, Portugal), dort besonders in den Küstenregionen beheimatet und in Nordafrika.
Von dort aus verbreitete es sich auf natürlichem Wege seit dem Altertum allmählich über ganz Europa.

Der erste Hinweis auf Hauskaninchen in Deutschland stammt aus dem Jahr 1149.

Heute kommen Hasentiere fast weltweit vor. Nur die Arktis, Australien und Neuseeland haben sie nicht auf natürlichem Weg erreicht.

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Haltung

Wie sollte das optimale Zuhause für Kaninchen aussehen?

Wenn es irgendwie möglich ist, sollten Kaninchen draussen statt drinnen gehalten werden. Im Aussengehege oder -stall erleben sie die Jahreszeiten wie es ihrem Naturell entspricht. Im Zimmer können trockene Heizungsluft und Zugluft zu Problemen führen.
Minusgrade (je nach Rasse und Alter bis ca. minus 15°C) werden dagegen problemlos überstanden, die Gefahr lauert dagegen im Sommer:
Direkte Sonneneinstrahlung muss durch Beschattung unbedingt vermieden werden, ebenso Staunässe und Regen oder Schnee.

Natürliche und möglichst verschiedene Materialien und Untergründe werdem freudig angenommen: Betonflächen zum Kühlen im Sommer, Steinfolie auf den Schrägen für guten Halt, Holz und Sand. Auch unterschiedliche Höhen, z.B. Kisten, Treppen und Häuschen (die zwei Eingänge haben sollten) sind begeistert genutzte Hops- und Laufgegenstände.

Dazu unterschiedlich große Körbe, mit Stroh gefüllt, und eine große Kiste (oder ein Teil des Bodens) voll Sand. Das Graben und Wühlen in Sand oder Erde ist ein großartiges Erlebnis für die Kaninchen, aber auch für den Zuschauer! Der Boden darunter muss allerdings gegen Fressfeinde von unten mit Draht (Maschenabstand mindestens 16 mm) gesichert sein.Jede Neuheit und (fast) jede Veränderung haben unsere Tiere bisher mit Begeisterung angenommen.

Ich habe hinter die Futterkisten die aufgefalteten Pappen von unbedruckten Paketen senkrecht gestapelt und kann mich seitdem vor Papierfetzen und -schnipseln kaum retten. Es beschäftigt (das Kaninchen), schenkt Bewegung und ist auch noch gut für den Zahnabrieb. Jedes unserer Kaninchen scheint regelrecht danach süchtig zu sein. Täglich besuchen sie ihre "Papierfabrik".

Voraussetzung für all das ist eine regelmäßige und konsequente Hygiene. Es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, denen Kaninchen oft meist sehr schnell erliegen und alle diese lassen sich durch tägliches Säubern des Stalles, Entfernen von Kot und Urin, weitgehend vermeiden oder stark einschränken.

Fotos von Ninchens Erlebniswelt: Eingang zum Kaninchenparadies im Sommer.



 
Tritt ein! Rechts: Blick in einen Teil der "Papierfabrik" und Ausguck in den Garten.


Die erste provisorische Unterkunft. Eng, aber mit viel Auslauf und Abwechslung. Und gut gesichert. Mit Gitter unten, da die Rückwand zuerst nur aus Reet besteht, und nach oben mit Maschendraht.


Rückwand mit Täfelung sicher verschlossen. Auch praktisch gegen West- und Nordwinde.

 
Links der Stall für die kleine Schoko, den sie für eine zeitlang bewohnt. Hier ist die Beschattung gut zu erkennen. Rechts der Innenraum, in dem jetzt der ehemalige kleine Stall steht.
Wir haben ihn als Toilettenbereich eingerichtet. Kaninchen sind reinliche Tiere und machen ihr Geschäft üblicherweise an ein und derselben Stelle. Wenn man sie lässt und nicht nach jedem Krümel sofort alles wegräumt. Dann besteht die Gefahr, dass Kaninchen ihren Toilettenort nicht mehr erschnuppern können und wahllos überall hinmachen. Das passiert übrigens automatisch, sobald mehrere Tiere denselben Auslaufbereich nutzen, auch wenn das zeitlich getrennt voneinander geschieht.

Das, was stechend riecht, sind nicht die trockenen Kotkrümel, sondern der Urin und der Blinddarmkot. Diesen essen die Tiere zwar meistens direkt beim Absetzen auf, da sie die enthaltenen Mineralien benötigen, aber es kann auch sein, dass hin und wieder etwas zuviel produziert wird. Aus hygienischen Gründen sollte die Toilettenecke jeden Tag gesäubert werden.



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Verhalten

Kaninchen sind in freier Natur vielen Gefahren durch Fressfeinde aus der Luft (z.B. Sperber), der Umgebung (Marder u.ä.) und aus dem Erdreich (Ratten, Mäuse und Wühlmäuse als Krankheitsüberträger) ausgesetzt. Sie sind also Beutetiere, keine Jäger. Ihr Überleben hängt davon ab, dass sie möglichst schnell FLIEHEN. Das prägt ihr Verhalten grundsätzlich und erklärt auch, warum sie große Furcht haben bei fehlender Bodenhaftung. Aus diesem Grund lassen sie sich auch nicht gern auf den Arm nehmen.

Nach einer Gewöhnungszeit nehmen sie Berührungen von einer vertrauten Person sehr gern an. Das Kennenlernen kann auch schon mal ziemlich lange dauern, die Kaninchen fliehen zunächst instinktiv aus ihrem Überlebensdrang heraus. Mit der Hand nicht von oben nach ihnen greifen oder ruckartig von der Seite, sondern sich langsam von vorn nähern.

Wenn sich Mensch und Tier aneinander gewöhnt haben, kann das Kaninchen streichelnde Bewegungen genießen, besonders an den Ohren, am Kiefer, im Nacken.
Am besten mit leiser und beruhigender Stimme zu dem Kaninchen sprechen. Die eigene Stimmungslage überträgt sich auf diese sensiblen Tiere: Gelassenheit und Ruhe ebenso wie Hektik und Stress.




Vergesellschaftung:

Die Vergesellschaftung mehrerer Kaninchen ist mitunter nicht ganz einfach. Grob lässt sich sagen:
Bis zur Geschlechtsreife, die früh einsetzt, verträgt sich jede(r) mit jede(m).
Ein kastriertes Männchen und ein (eventuell ebenfalls kastriertes) Weibchen stellen den Idealfall dar. Versucht werden sollte das auf einem neutralen Gebiet (abgezäuntes Areal oder separates Zimmer bei Wohnungshaltung). Das muss so groß sein, dass sich jedes Tier in einer Kiste o.ä. verkriechen kann und sie sich auf jeden Fall aus dem Weg gehen können.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass trotzdem Kämpfe und Attacken nicht ausbleiben. Diese zu unterbrechen, verkürzt die "Aneinander-Gewöhnungszeit" aber NICHT! Die Rangfolge muss untereinander ausgehandelt werden. Trotzdem lässt sich schon nach kurzer Zeit entscheiden, ob zwei Tiere zueinander passen. Das zeigt sich zuerst in gegenseitiger Ignoranz, dann in Toleranz. Bitte nicht warten, biss die Tiere sich blutige Kampfspuren zufügen. Daher ist es auch wichtig, dass der Halter die ganze Zeit über dabei ist.

Dies gilt ebenso für die Zusammenführung von zwei männlichen Tieren (was zu steten Kämpfen führt). Von der Vergesellschaftung zweier weiblicher Tiere ist abzuraten, da heftige und auch blutige Kämpfe zu erwarten sind.



Pärchenfotos:

Linus & Lina
Linus & Schoko
Lina & Wikki
Wikki & Sissi
Flitzi & Moritz




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Linus & Lina



Linus und Lina haben wir nach einer Kaninchenausstellung bei derselben Züchterin gekauft. Linus am 13. September 2006, Lina am 15. Oktober. Beide hatten auch bereits gemeinsamen Nachwuchs.

Sie waren unser bewegungsfreudigstes Pärchen überhaupt. Wenn wir die Stalltüren öffneten, so stürzten sie förmlich sofort hinaus.
Weil sie ihre ersten Wochen in dem kleinen Behelfsstall verbrachten und die Laufbretter ziemlich steil waren, nannten wir sie manchmal unsere "fliegenden Kaninchen".
In dem großen Neuen trieb sie die Neugier immer wieder zum Stalltausch. Bis zum Essenfassen. Dann wussten sie immer, wo ihr Platz war.

Vergesellschaftung Vergesellschaftung

Was gibt es Schöneres als Schmusen?



Richtig - Kuscheln!



Ja, wohin rennen sie denn? Und was, um Himmels willen, suchen sie in der Ecke? Agil, tempo- und einfallsreich waren die Beiden von morgens bis abends.



Vielleicht wollen sie mal einfach für sich sein, ohne jemanden, der sie ständig fotografiert....

Wir mussten erkennen, dass es ausgesprochen schwierig war, beide zusammen frei laufen zu lassen, denn sie haben sich jedesmal und ausdauernd gefetzt.
Das kann passieren. Die Rangordnung muss verhandelt werden, das ist normal. Von einer Vergesellschaftung sollte man dann absehen, wenn sich die Tiere blutig streiten, rupfen oder ohne Ende außer Atem sind.
Trotz der schönen und versöhnlichen Momente, die es ja auch gab (siehe oben), mussten wir sie schweren Herzens irgendwann trennen und suchten jeweils passendere Partner für sie.


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Linus & Schoko



Und am 22. Mai 2007 kam die winzige Schoko zu Linus. Der hatte sich die kleine Schwarze selbst ausgesucht im Tierheim, links im Bild zu sehen. Schoko ist gut zu erkennen unter ihren wildfarbenen Geschwistern.
Linus durfte mit hinein in den langen Stall mit all den kleinen Kaninchen und wir hatten eine Stunde Zeit, um zu beobachten, welche Kleine zu Linus passen würde. Es gab ein munteres hin- und hergerenne, bis Schoko schließlich die Transportbox inspizierte und Linus hinterher hineinkroch. Die Entscheidung war gefallen.

Rechts ist sie schon zu Linus in den großen Stall bei uns eingezogen. Schoko war noch im Bauch ihrer Mutter vor dem Tierheim ausgesetzt gefunden worden und wurde auch dort als Teil fast eines Dutzend Kaninchenminis geboren.


Um mal eine Vorstellung von dem Größenverhältnis zu bekommen.....

 


Linus kümmert sich rührend um seine winzige Partnerin und auch das Abgeben beim Fressen klappt.


Für Beide scheint es nichts Schöneres zu geben, als nah beieinander zu liegen und zu kuscheln.


Und auf Entdeckungsreise gehen - natürlich geschützt durch den großen Freund an Schokos Seite.


Wir hatten Linus und Schoko für ein knappes Jahr getrennt gehalten, da die kleine Schoko ohne Pause auf dem Linus draufgehangen hat. Das ist an sich nichts Außergewöhnliches, dieses Verhalten kann bedeuten, dass das weibliche Tier entweder Hitze hat oder es sich um eine Dominanzgeste handelt.
Bei den Beiden war das allerdings Dauerzustand und Linus hat seine Schoko auch im Freilauf ständig hinter sich hergezogen - er war ja noch jung und stark ;-)) - aber die Kleine hat sich dabei irgendwann am Bein verletzt und da ergab sich eine Trennung von selbst.
Die beiden Unzertrennlichen machen alles gemeinsam, nachdem sie wieder zusammen einen Stall teilen.

Am 18. März 2013 musste unsere kleine Schoko über die Regenbogenbrücke gehen. Sie wurde 6 Jahre alt. Das ist eine durchschnittliches Kaninchenleben lang, aber für uns ein schwerer Verlust und für Linus ganz schlimm.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.


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Lina & Wikki


Endlich! Am 6. Mai 2010 haben wir einen Partner für unsere kapriziöse Lina gefunden: Wieder ist es ein Fundtier aus dem Tierheim. Wir nennen ihn Wikki.
Und es geht gut! Weil Wikki so zurückhaltend ist.....



Es klappt nach einiger Zeit ganz prima. Der Kuschelplatz auf dem Häuschendach wird auch mal gewechselt.


Dies ist Linas und Wikkis Interpretation von "Drunter und Drüber ": Beide stecken gleichzeitig im schmalen Eingang. Da hilft nur die Flucht.


Toben, sich aus Spaß an der Bewegung jagen und in der Sandkiste wühlen - das ist wohl das Allerschönste!


Danach kuscheln und zum Abschluss ein gemeinsames Abendfressen.

Am 22. April 2011 ist Lina urplötzlich gestorben und Wikki nun wieder allein.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.


Eine neue Partnersuche - nun für Wikki - beginnt.

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Wikki & Sissi



Am 06. August 2011 holten wir Sissi zu uns. Sie ist ein ganz liebes kuscheliges Löwenköpfchen, das gerade erst ihren ersten Nachwuchs aufgezogen hat. Daher braucht es auch viel Zeit und Ruhe, um unseren Witwer Wikki mit ihr zu verbandeln.
Sissi war ziemlich schüchtern und vorsichtig und Wikki sehr geduldig. Irgendwann aber war es dann soweit, dass die Beiden sich zögerlich beschnuppert haben.



Bis zu dieser Einigkeit zwischen den Beiden hat es ziemlich lange gedauert. Und ein paar Fellfetzen sind auch geflogen.
Es hilft nichts: Bei einer Vergesellschaftung braucht man viel Zeit und Geduld und wir waren stets in der Nähe um eingreifen zu können, schließlich sollen sich die Tiere keine ernsthaften Verletzungen beibringen.



Beide sind muntere und sanfte Tiere, die gut miteinander auskommen und oft und ausgiebig miteinander kuscheln. Aber sie leben auch in einem XXL-Stall und können sich bei Bedarf aus dem Weg gehen.



S Y N C H R O N G U C K E N



Am Muttertagssamstag 2012 ist unser Wikki über die Regenbogenbrücke gegangen.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.





Felizitas & Moritz



Mein Name ist Felizitas, ich bin ganz neu hier eingezogen, am 24. März 2011. Neben mir sitzt ein Spielgefährte aus dem Tierheim - noch so ein Schlappöhrchen wie wir alle hier!
Wow, unsere Möhrenspender haben sich wirklich was einfallen lassen, dass wir uns in aller Ruhe aneinander gewöhnen können. Es ist Winter und wir kommen beide aus dem Warmen, da geraten wir in diesen Luxusaufbau!!



Meine neuen Besitzer haben mich Moritz getauft, ich bin seit dem 29. März hier. Ich saß im letzen Stall im Tierheim, weil mein Vorbesitzer schon sehr alt war.
Nun habe ich eine Süße und dafür bin ich gern wieder "unter Draht". So langsam kommen wir uns näher und erkunden die Umgebung. Hier können wir springen und klettern nach Herzenslust!



Ob so herum oder andersrum, es passt einfach. Ich glaube, wir sind ein echt cooles Paar.



Schau nur Flitzi, da draußen werden wir später wohnen. Wenn es wärmer ist. Dort bei den Blumen!



Huuuuuu, ist das aufregend! Wir sind gerade eben in unseren Doppelstöckeraußenstall eingezogen!!!! Der ist mit Treppenhaus, damit wir innen mehr Platz haben! Es gibt ja sooooo viel zu sehen und zu beschnuppern von morgens bis abends, da muss ein Schläfchen zwischendurch immer mal sein.

   

Du, Moritz, da oben ist etwas.
Nein, Flitzi, da oben ist nichts. Da kann gar nichts sein. Wie sollte da jemand hochkommen?
Aber vielleicht, ich seh lieber mal selbst nach, vielleicht ist da ja doch ETWAS?



Wenn man das Brett andersherum hinstellt, dann könnte man dort hinaufklettern. Hmmm, ich glaube, ich werde das da oben im Auge behalten.





Die Unzertrennlichen.
Felizitas und Moritz haben alles gemeinsam gemacht, sich geputzt, gespielt, getobt, geteilt und gegessen.
Und als Flitzi zunehmend Luftnot bekam, hat sie sich auf Moritz´ Rücken abgestützt und er hat es geduldig mitgemacht.


Am 9. Dezember 2013 ist unsere Flitzi über die Regenbogenbrücke gegangen.
Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung ist es uns nicht gelungen, sie im Leben zu halten.
Unser Moritz sieht allein ziemlich traurig aus. Wir werden uns mit Extrastreicheleinheiten um ihn besonders kümmern.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.





Moritz & Sissi

Am 15. Februar 2014 verkünden Sissi und Moritz, nach langen Vorbereitungen und etlichen Versuchen, sich zusammen zu tun und einen gemeinsamen Stall zu bewohnen.

Hurrraaaaaa! Unser Kaninchenwitwer Moritz ist nicht länger traurig allein. Womit sich die Alleinseinerprobte Sissi lange schwer getan hat. Aber nun sieht sie - nach menschlichen Maßstäben - richtig glücklich aus.



Wenn sie ganz dicht beieinander sitzen und man nicht genau hinschaut, könnte man meinen, hier säße ein großes schwarzes Kaninchen statt zwei Einzeltieren.



Ja, so ist das schon besser - langsam finden die Beiden vertraute Bewegungsabläufe und lassen sich gern zusammen fotografieren.




Ein paar Jahre sind ins Land gegangen, in denen wir es uns haben gutgehen lassen und liebevoll gehegt und gepflegt worden sind.
Im Frühjahr 2017 ist unsere Kaninchenmami auf die tolle Idee gekommen, mit unseren gewohnten Kisten und Holzplanken auf unserem großen Areal ein bisschen herumzuräumen. Herausgekommen ist dabei eine gut erkletterbare Strecke, die direkt ans Gartenhausfenster und in die warme Sonne führt.



Wir haben das natürlich sofort erkundet und sind an Sonnentagen kaum noch vom Fensterbrett wegzulocken. Außer mit Löwenzahn. Wir können uns dort bequem bewegen, uns umdrehen und sogar putzen. Unsere Kaninchenmami meinte, es sähe besonders lustig aus, wenn sie uns fotografiert, während wir Hinterteil an Hinterteil sitzen.



Und eines Tages war es soweit: Der erste Löwenzahn hatte sich aus der Erde geschoben und die scharfen Augen unserer Kaninchenmami hatten ihn sofort entdeckt. Sie kennt geheime Stellen, wo er üppig wuchert und weder ausgerissen noch zertrampelt wird. Einen ganzen Strauß hat sie uns mitgebracht und wir haben einen Lööööwnschmaus gehabt.



Sissi isst am liebsten die Blüten (Moritz nur manchmal oder heimlich), Moritz mampft genüsslich die saftigen großen Blätter. Natürlich nur absolut frisch! Sooooo schön kann Frühling sein - Löwenzahn in Hülle und Fülle!



Sie sind ein fantastisches Pärchen geworden und wir hatten ganz unglaublich viel Freude an ihnen. Daher hat es uns völlig umgehauen, als unsere Sissi am 19. April 2017 ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir wissen nicht, woran sie gestorben ist. Sie wird für immer unsere "Süße" bleiben.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.



Ihr Partner Moritz wird nun zum 2. Mal in seinem Leben Kaninchenwitwer. Wir werden ihne zu uns ins Haus nehmen, obwohl draußen ein phantastisches Außengehege nun unbewohnt bleibt. Druaßen würde er jetzt vereinsamen. Es gibt Kaninchen, denen macht das Alleinsein nichts aus - Linus war so eines - Moritz aber nicht. Und irgendwann kommt ja der Zeitpunkt, dass wir alles abbauen, was wir einmal aufgebaut haben.





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Ernährung & Verdauung - ganz kurz

Dieser Abschnitt ist sehr wichtig und dementsprechend lang. Es gibt für Supereilige auch eine sehr kurze Standardantwort auf die Frage, was für ein Kaninchen gut ist und was nicht:

Um Kaninchen artgerecht und gesund zu ernähren, ist es wichtig zu wissen, wie die Verdauung funktioniert. Denn sein Leben hängt davon ab, dass ständig Nahrung zugeführt wird. Es muss also ununterbrochen fressen. Heu und Wasser, und zwar rund um die Uhr. Dazu ein oder zwei Möhrchen und etwas Dill.
Und Achtung: All das NICHT, was wir Menschen in den Abfall geben würden, weil es welk oder matschig oder schimmelig ist!




Notfall

Ein Notfall tritt ein, wenn ein Kaninchen nicht frisst oder heftigen Durchfall hat. Dann muss es spätestens am zweiten Tag - unabhängig von dem Grund der Erkrankung - zwangsernährt werden, um am Leben zu bleiben. Ich empfehle "Critical Care", das mit Wasser vermischt, alle 2 Stunden (auch nachts!) mit einer Pipette dem Kaninchen ins Mäulchen gegeben werden muss. Das Tier gut festhalten, da mit Widerstand zu rechnen ist.


Hier eine wichtige Informationsquelle:

Tierärztekammer Hamburg

Notdienst
Die Tierärzte, die für Sie da sind Notdienstnummer 040-43 43 79

Achtung! Den Notdienst der Tierärztekammer Hamburg erreichen Sie nur unter dieser Hamburger Telefonnummer: 040-43 43 79
Ähnliche Nummern mit anderer Vorwahl sind nicht die Notdienstnummer der Tierärztekammer Hamburg sondern unseriöse Kopien.

Notfälle passieren meist unerwartet und wenn man am wenigsten darauf vorbereitet ist. Damit Sie dann trotzdem schnell und überlegt handeln können, legen Sie sich eine Liste der für Sie gut erreichbaren Tierarztpraxen bzw. Kliniken an. Wir empfehlen, dass Sie sich als Notfall immer vorab telefonisch anmelden, damit die schnelle tierärztliche Versorgung gewährleistet ist.
Bitte beachten Sie, dass nach der Gebührenordnung für Tierärzte die Inanspruchnahme des Notdienstes gebührenpflichtig ist. (siehe GOT von 2008) Richten Sie sich darauf ein, dass im Notdienst üblicherweise die Behandlung bar zu bezahlen ist!

Notdienst der Tierärztekammer Hamburg
Der Notdienst gilt immer von 8.00 Uhr morgens bis 8.00 Uhr morgens des folgenden Tages. Die aktuell diensthabende Praxis kann über die telefonische Notdienstansage unter der Hamburger Rufnummer 040-43 43 79 abgefragt werden, bitte halten Sie Papier und Stift bereit.
Das Ansageband wird 3 x in der Woche besprochen und aktualisiert, so dass für die betreffenden Tage die diensthabenden Praxen nacheinander angesagt werden.
Bitte melden Sie sich in der Notdienst habenden Praxis unbedingt vorab telefonisch an!

Fundtiere und herrenlose Tiere
Bei verletzten Fundtieren oder herrenlosen Tieren können Sie sich rund um die Uhr an den Tierrettungsdienst des Hamburger Tierschutzvereins wenden: 040-22 22 77.




Ernährung & Verdauung ausführlich:



Der Magen ist einhöhlig und dünnwandig und besitzt nur eine geringe Muskulatur. Innerhalb von 1 - 7 Stunden tritt der Speisebrei vom Magen in den Zwölffingerdarm (welcher 12 cm lang ist) aus. Am Zwölffingerdarm liegen auch der Gallengang und der Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse.
Der Darm des Kaninchens hat keine eigene Peristaltik, er ist auf ständige!! Nahrungszufuhr angewiesen. Der Darm ist also ein sogenannter Stopfdarm. Kaninchen können daher nicht erbrechen, was schnell lebensbedrohlich werden kann.

Der anschließende Dickdarm des Kaninchens ist stark auf die Zelluloseaufspaltung spezialisiert. Der Blinddarm des Kaninchens (Zäkum/Caecum) liegt seitlich an der Bauchwand an. Im Blinddarm finden sich Bakterien, welche für die Aufspaltung und Bildung von Vitaminen lebenswichtig sind, hier wird der Vitaminhaltige Blinddarmkot gebildet. Der Blinddarmkot wird von Kaninchen direkt am Anus wieder aufgenommen. Werden sie daran gehindert ihren Kot aufzunehmen kommt es zu schweren Mangelerscheinungen. Die gesamte Darmpassage kann zwischen 5 und 7 Tagen dauern!

Die Verdauung von Kaninchen funktioniert nur, wenn das Tier ständig frisst, dabei viel Rohfaser aufnimmt und die Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt werden, nach dem Prinzip: oben rein, unten raus. Ihre Zähne wachsen zeitlebens und sind auf einen ständigen Zahnabrieb angewiesen.





Kaninchen sind in der Lage nahezu alle Nährstoffe die sie brauchen aus hochwertigem Heu / Gras / Kräutern zu bekommen, Vitamine synthetisieren sie in ihrem Blinddarm und nehmen diese mit dem (Blinddarm-)Kot wieder auf. Sie können Vitamin C speichern.

Das gesündeste und wichtigste Nahrungsmittel für Kaninchen wäre eine schöne Kräuterwiese. Kräuter und Gras enthalten alle Nährstoffe, die Kaninchen benötigen. Es gibt unzählige verschiedene Grassorten und Kräuterarten, die als Futtermittel angebaut werden und sich auch auf Wildwiesen finden lassen. Nach langsamer Gewöhnung dürfen Gras und frische Kräuter zur freien Aufnahme unbegrenzt angeboten werden.

Da wilde Wiesen nicht immer in ausreichender Menge und leider auch nicht jedem Stadtmenschen zur Verfügung stehen, wird zusätzlich getrocknete Wiese, also Heu gereicht. Heu hält den Darm in Schwung da es durch den hohen Rohfaseranteil in großen Mengen aufgenommen und wieder ausgeschieden wird, es nützt dem Zahnabrieb der Backenzähne wenn es zermahlen wird und es enthält, obwohl es getrocknet ist, viele Mineralien und Vitamine.

Heu muss IMMER zur freien Verfügung im Kaninchengehege vorhanden sein, ebenso Wasser, da Kaninchen den ganzen Tag fressen müssen, um ihre Backenzähne gut abzunutzen und ihren Darm in Gang zu halten. Auch bei durchgehender Fütterung von frischem Gras- und Kräutern ist es sinnvoll, zusätzlich Heu anzubieten! Hochwertiges Kräuterheu enthält viele Nährstoffe, die ein Kaninchen benötigt um gesund zu bleiben.

Heu wird in Deutschland aus verschiedenen Grassorten gewonnen. Oft sind im Heu verschiedene Grassorten sowie verschiedene Kräuter enthalten. Die Erntezeit, das Wetter sowie die Grassorte ist für die Qualität und den "Nährwert" vom Heu entscheident, deshalb können für Heu nur grobe Analysewerte angegeben werden. Es enthält durchschnittlich 8 -16 % Rohprotein, 22 - 35 % Rohfaser, 3 - 5 % Kalzium und 1 - 3 % Phosphor.

Grünfutter liefert dem Kaninchen vor allem Kohlenhydrate, Fette (in Form von Samen), Eiweiße, Mineralien, Vitamine und natürlich jede Menge Abwechslung auf dem Speiseplan.
Ich füttere Möhrengrün, Kohlrabiblätter, Dill, Pfefferminze, Petersilie, Löwenzahn, Basilikum, Kamille, Gänseblümchen.
Bitte nur frisch geben, nicht vermatscht, welk oder angeschimmelt. Kaninchen sind Tiere und keine Abfallbehälter!

Gern benagen und fressen sie frische Zweige und das Grün von Haselnuss, Buche und Birke. In der Rinde stecken viele Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die Kaninchen zu ihrem Wohlbefinden brauchen. Kaninchen können sich stundenlang mit den Ästen beschäftigen. Beim Benagen der Rinde wird das Zahnfleisch massiert, so dass es gut durchblutet wird. Die Inhaltsstoffe der Rinde wirken dabei wie Zahnpasta bei uns Menschen. Das führt zu gesundem Zahnfleisch und gutem Zahnwachstum.



Frischfutter in Form von Gemüse und Obst
Die Favoriten unserer Kaninchen sind: Möhre, Steckrübe, rote Bete, Apfel. Nur 1x am Tag eine kleine Portion, Reste sofort entfernen.

Bitte NICHT füttern:
Leckerlies jedweder Couleur. Knabberstangen, Loftis, Ringe und ähnliche Knabbereien enthalten häufig Zucker (Mehrfachzucker, Melasse, Melasseschnitzel etc.) und Honig, Getreide oder Mais. Diese stärke- und zuckerhaltigen Inhaltsstoffe sorgen für eine Absenkung des ph-Wertes in der Darmflora und somit zu einer nachhaltigen Schädigung des Darmes. Außerdem führen sie dazu, dass die Kaninchen fett und faul werden.
Joghurtdrops und andere Milchprodukte sind für Kaninchen ebenfalls nicht geeignet, Kaninchen sind reine Veganer und ihre Verdauung ist nicht auf tierisches Eiweiß ausgelegt.

Ebenfalls NICHT füttern:
Altes, hartes Brot dient nicht der Abnutzung der Zähne. Auch wenn uns Brot hart vorkommt, für die Schneidezähne eines Kaninchens ist Brot keine Herausforderung und es nutzt dem Zahnabrieb der Schneidezähne kaum, zu den Backenzähnen gelangt das Brot nur noch als aufgeweichter Stärkebrei, es nutzt also dem Backenzahnabrieb nicht.
Brot enthält zu viel schwer verdauliche Stärke und oft auch Konservierungsstoffe, Backtriebmittel und Salz, somit ist es für Kaninchen eher schwer verdaulich. Außerdem finden sich auf altem Brot oft Schimmelsporen (unsichtbar für das menschliche Auge). Brot sorgt bei übermäßiger Fütterung für Übergewicht. Es sollte von daher nicht verfüttert werden.

NICHT FÜTTERN:
Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln, Schnittlauch führen zu starken Blähungen und sind für Kaninchen zu scharf - Speisezwiebeln gelten als giftig. Die meisten Kohlarten, wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl können bei Überfütterung oder wenn sie ungewohnt sind zu schweren Blähungen und Durchfällen führen.

Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) können roh zu Blähungen führen, Bohnen sind roh giftig, frische Süßerbsenschoten werden vertragen, Kartoffeln enthalten im Rohzustand schlecht verdauliche Stärke, die grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig. Rettich und Radischen sind etwas zu scharf.

Rhabarber enthält zu viel Oxalsäure und wird als schwach giftig eingestuft. Steinobst wie Kirschen, Pfirsich, Pflaume, Nektarine, Mirabelle etc. enthalten zu viel Zucker und können in größeren Mengen zusammen mit Wasser zu starkem Durchfall führen.

Exotische Früchte wie Cherimoya, Curuba, Granatapfel, Guaven, Physalis, Kumquat, Litchi, Mangos, Papaya etc. können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden. Manche Avokadosorten sind sogar schwer giftig für Kaninchen und alle Avocadosorten führen in unreifem Zustand zu Durchfall.

GIFTIG sind unter Anderem folgende Pflanzen:
Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.


Ebenfalls NEIN:Trockenfutter
Ein ausgewachsenes, abwechslungsreich ernährtes Kaninchen in Wohnungshaltung, welches nicht zur Zucht eingesetzt wird, benötigt kein Trockenfutter, keine Pellets, kein Alleinfutter, kein Kraftfutter und kein Mastfutter!

Die meisten im Handel erhältlichen Trockenfuttersorten enthalten zu viel Fett, Stärke, Zucker und sind oft schwer verdaulich. Ein nicht schädliches Trockenfutter ist ein Pelletfutter, welches aus Gräsern und Kräutern besteht, evtl. angereichert mit getrocknetem Gemüse und Getreideflocken.

Kaninchen sind keine Nagetiere, obwohl sie nagen.

 

Nagetiere können ihre Nahrung mit den Pfoten greifen. Kaninchen können das nicht. Sie gehören zu den Säugetieren.



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Krankheiten

Das ist ein sehr komplexes Thema, obwohl es sich um so scheinbar unkomplizierte Tiere handelt.
Deshalb will ich mich hier nur auf Weniges beschränken. Für mich ist der Hinweis auf empfohlene Impfungen das Allerwichtigste, damit 2 Krankheiten, die ganze Bestände ausrotten können, gar nicht erst auftreten. Es handelt sich um
RHD und Myxomatose.
Krankheiten darstellen, Symptome beschreiben, Hilfen für das kranke Tier, das alles können andere besser, deswegen habe ich am Ende der Seite Links zu kompetenten Seiten angefügt. Links zu informativen Seiten.


Eine besonders hinterhältige Erkrankung, ist die "Encephalitozoon cuniculi" (E. cuniculi), die ich kurz schildern möchte:

Bei etwa der Hälfte aller als Heimtiere gehaltenen Kaninchen sind Antikörper gegen E. cuniculi nachzuweisen, aber nur ein minimaler Teil dieser Tiere erkrankt. Die Krankheit scheint lange latent zu verlaufen und kommt wahrscheinlich erst dann zum Ausbruch, wenn das Immunsystem gestört wird.
Da sich Antikörper gegen den Erreger auch in gesunden Tieren nachweisen lassen, ist die Methode des Antikörpernachweises ggf. hilfreich, aber nicht beweisend. Die Behandlung der Encephalitozoonose ist nur symptomatisch, es ist nicht möglich den Erreger zu eliminieren.

E. Cuniculi ist ein Parasit und befällt in erster Linie das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark). Aber auch die Nieren, Leber, Milz, Herz, Darm, Lunge und Augen werden befallen und sind an der Erkrankung beteiligt.


Der Erreger wird vorwiegend mit dem Urin ausgeschieden. Die Tiere können sich entweder durch verunreinigte Einstreu und Futter, oder schon im Muttertier infizieren.
Zur Symptomatik:
· Ataxie, Verlust des Gleichgewichtssinnes, "Kreiseln".
· Kopfschiefhaltung
· Nystagmus, Linsentrübung, Uveitis
· Lähmungserscheinungen (meist der Hinterläufe)
· Schütteln des Kopfes
· Bauchgluckern, Aufgasung, große Kotkugeln, Durchfall, bei Jungtieren Wachstumsverzögerung
· unerklärliche Fälle von Schnupfen, Abmagerung, Aufgasung mit Todesfolge

Bitte S O F O R T mit dem Kaninchen zum Tierarzt gehen. E. cuniculi ist behandelbar, aber nicht heilbar.











Der Hase/das Kaninchen als Symbol



Ähh, wie war das noch mit dem Osterhasen....?

Schon in sehr alten Zeiten verwechselte man Feldhasen und Wildkaninchen miteinander. Das geschieht auch heute noch recht häufig.

Vor langer Zeit und auch heute noch in einigen Regionen hatten andere Tiere - Palmesel, Kuckuck oder der Fuchs - die Ostergaben gebracht. Seit etwa 200 Jahren wurde der Feldhase zum Osterhasen und einige Eigenschaften des Wildkaninchens blieben an ihm "haften". Diese Mischung gab Anlass für viele Anekdoten und und Sprichwörter.

In alten Zeiten galt der Hase als Symbol für die Fruchtbarkeit und wurde in der Frühlingszeit verehrt. Die Eier wurden damals mit christlichen Symbolen bemalt: Kreuze, griechische Buchstaben für Christi Namen, ein Fisch oder ein Dreihasenbild.

Dieses zeigt drei in die Runde laufende Hasen, von denen jeder zwar seine zwei Löffel hat. Doch insgesamt sind es nur drei Ohrmuscheln, die zusammen ein gleichseitiges Dreieck bilden - ein Symbol für die Dreieinigkeit Gottes. Möglicherweise ist das der Grund dafür, wie der Hase zu den Eiern kommt.

Unseren Kaninchen macht es jedenfalls Spaß, mit den Eiern herumzueiern.





Eine Sommergeschichte

Im Juli 2013 ist es plötzlich sehr heiß geworden, viel heißer als in irgendeinem Sommer vorher.
Da haben unsere Besitzer beschlossen, ihre kühle Garage für uns zu leeren und unsere Ställe dorthinein zu fahren.
War irre aufregend, denn an einem kleinen Absatz nach einer Schräge ist ein Rad abgebrochen und da hat unser Zuhause ganz bedenklich geschaukelt.

Nun haben wir Vier uns endlich mal kennenlernen können. Wir sind hier alle auf unbekanntem Terrain und dementsprechend vorsichtig. Auch miteinander. Stimmt also, Kaninchen sollten unbedingt in fremder Umgebung vergesellschaftet werden. Das hier ist nun für ein paar Hundstage lang unser Kaninchenzuhause.





Bald gibt es die ersten tollen Fotos von uns, wie wir einander begrüßen. Hier sind sie:






Gaaaaanz vorsichtig nähern wir uns, nur Sissi ist besonders ängstlich und bleibt noch auf Abstand.




Aber mit ein bisschen Abstand klappt es auch bei Sissi.
Die Sandkiste finden wir alle megageil, da wird hineingehopst und sich gewälzt bis wir müde auf den kühlen Beton fallen.
Und manchmal rennen wir einander vor Begeisterung fast über den Haufen.


 

Ich denke, Flitzi meint MICH, stattdessen macht sie sich über meinen Fressnapf her.
Zwar bin ich schon fast 8 - das ist bei Menschen ungefähr 70 bis 80 - aber noch richtig attraktiv, finde ich.

 

Merkt Linus denn gar nicht, dass ICH ihn interessant finde? Ich sitze hier schon eine ganze Weile. Wo steckt er denn?
Ob ich mal mit Moritzi flirte? Der hockt ja wahrhaftig in meinem Stall an meinem Napf!






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Presse

In der Ausgabe 10/2008 der Kaninchenzeitung "Der Kleintierzüchter"   wird unsere Lina zum Shooting-Star.
Wir freuen uns über die Veröffentlichung.

Kaninchenzeitung-Bericht über Zucht und Haltung
Kaninchenzeitung-Bericht über Zucht und Haltung



 


Kaninchenkalender 2009
Hurra!! - wir sind auf dem Titelblatt des Kaninchenkalenders 2009 von www.kaninchenschutz.de






Wichtig vor Weihnachten, Ostern und anderen Schenktagen:
BITTE verschenken Sie keine lebenden Tiere!

          








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Wenn das Leben keine Vision hat,
nach der man strebt,
nach der man sich verzehrt,
die man verwirklichen möchte,
dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.


Erich Fromm



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