Sabine Elender
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Viele Fotos unserer einzelnen Tiere mit Kommentaren und Infos:


Linus

Lina

Schoko


Wikki


Sissi


Felizitas


Moritz





Pärchenfotos und Geschichten:

Linus & Lina
Linus & Schoko
Lina & Wikki
Wikki & Sissi
Flitzi & Moritz
Moritz & Sissi
Eine Sommer-
geschichte








Linus



Als Linus noch ein Kaninchenbaby war und "Drops" hieß, habe ich mich sofort in den kleinen Schelm verliebt. Das war im Herbst 2006 auf einer Kleintierausstellung.
Wir hatten schon länger überlegt, ob wir uns ein Leben mit Kaninchen vorstellen können :-))   und kamen zu dem Entschluss, dass wir es besonnen und in der richtigen Reihenfolge angehen lassen wollten.
Also - zuerst der Stall und dann das Tier. Aber dann sah ich ihn.... und wir zauberten einen provisorischen Stall, in den er zunächst einziehen konnte:





Kaninchen leben in Freiheit in ausgedehnten Gängen unter der Erde. Dementsprechend lieben sie es, zu buddeln. Eine Kiste mit Sand tut gute Dienst, aber eine Fläche im Freien wird ausgesprochen gern angenommen. Dabei sollte es egal sein dürfen, wie der Rasen hinterher aussieht.....
Ganz wichtig ist es, im Freien für eine Sicherung von oben zu sorgen, mindestens mit Draht, damit die Kaninchen gegen Fressfeinde von oben geschützt sind. Aber es muss auch ein Schutzhäuschen vorhanden sein sowie eine Abdeckung gegen Sonne. Kaninchen sterben eher durch zu hohe als durch zu niedrige Temperaturen.



Hier gibt es ein Nickerchen nach der köstlichen Frischmahlzeit aus Buchenblättern, Birke und Haselnusszweigen.
Die richtige Dosis muss der Mensch bestimmen, denn Kaninchen fressen bis die Bäuche platzen (das tun sie natürlich nicht), aber es birgt die Gefahr von Durchfallerkrankungen, die sowohl ein Hygieneproblem als auch eine Bedrohung für die Gesundheit der Tiere darstellen.

Von Kaninchen und anderen Hasen 



Jedes unserer Tiere hat ein eigenes Verhaltensspektrum. Linus ist unser "Filou", der gern schmust und es sich ansonsten gut gehen lässt.
Er hat uns schon oft genarrt, was seinen Gesundheitszustand betrifft. Mal rührt und ruckt er sich nicht, man kann ihn anschubsen und nichts passiert und liegt da wie tot. Jedesmal ein Schreck für uns: Geht es ihm etwa nicht gut? Aber wenn der Fressnapf naht, legt er einen sagenhaften Spurt hin und frisst so schnell wie eine Nähmaschine näht.
Er lässt sich auch gern beim Putzen fotografieren. Richtig fotogen ist der Kleine.

Morgenmuffelig

Und neugierig.... Er scheint zu meinen: "Und wie sieht es draußen aus?"



Linus ist ein Sprungtalent. Auf dem rechten Foto ist Lina schon eingezogen und links von dem alten kleinen Stall ist der große Neue zu sehen.



Linus hat einen empfindlichen Magen. Als er 2011 das Fressen verweigerte, haben wir ihn liebevoll aufgepäppelt. Da war aus der Frage, OB wir wieder zu ängstlich sind, Ernst geworden. Alle zwei Stunden musste er mit der Spritze gefüttert werden. Klar, dass wir ihn ins Haus holten und ich mein Nachtlager neben ihm aufschlug.



Linus ist hier 6 Jahre alt und ein prachtvolles Tier geworden.



Wow---Lööööööööööööwenzahn-------------------------Und alles für mich!!!



Hampf----------Hmmmmm---lecker!----------Ich könnte die ganze Wiese abernten, aber das täte mir nicht gut. Da passen meine Löwenzahnspender auf. Sie sagen, Löwenzahn regt die Harnbildung an. Na, nasse Füße will ich auch nicht riskieren.



Aber wenn ich von den köstlichen Blüten und Blättern träume, sieht das etwa so aus: mit Löwenzahn gephotoshoppt......oder mit Photoshop gelöwenzahnt.... Danke für die Vorstellung!


Seit Juni 2014 hat unser Linus Probleme mit seinen Hinterläufen. Leider ist das eine Einschränkung, die im hohen Alter bei Kaninchen recht häufig vorkommt. Schlimmstenfalls kann es zu einer dauerhaften Lähmung führen, aber davon ist der kleine Kerl zum Glück noch weit entfernt.
Aber unsere Tierärztin empfahl, ihn aus seinem Außenstall ins Haus zu nehmen. Hier geht es ihm so gut, dass wir ihm totalen Freilauf gewähren können. Durch seine Behinderung in den Hinterbeinen kann er nicht schnell und vor allem nicht weglaufen.



Linus scheint dabei mindestens so viel Freude zu haben wie wir. Sein Zuhause ist nun ein Stall mitten im Wohnzimmer mit viel Licht. Auf der breiten Fensterbank kann er hin und her hoppeln und genießt es auch für ein Nickerchen oder ein Sonnenbad.
Zuwendung erhält er hier reichlich. Wir haben neue Rituale entwickelt zum Knuddeln und Massieren.
Er gibt sogar leise Wohlbefindenstöne von sich. Das hat ihm den Spitznamen "Knuspelchen" eingebracht.



Aber so schön es auf der Fensterbank ist, ein bisschen Auslauf ist wichtig, in der Regel weiß das Tier was gut für es ist und was nicht. Wegen seiner Harninkontinenz kann er nicht im Wohnzimmer frei laufen, sondern auf einem abgeteilten Bereich. Aber er will hinaus ins Freie. Und er weiß auch, in welche Richtung er sich wenden muss. Hier geht es in den Garten. Also los!




Huiiii - ist das schöööön!! Und vor lauter Freude und in der wärmenden Sonne geht sogar noch eine Menge Hoppelei!



Hier besucht er sein ehemaliges Zuhause. Er findet sich gut zurecht, nur das Klettern klappt nicht mehr. Muss ja auch nicht.
Schließlich gibt es zuverlässige Hände, die ihn wieder zurück in sein Innenzuhause tragen. Linus ist nun ein Stubenkaninchen geworden.



Mittlerweile sind Sommer und Herbst vorbei und Feuchtigkeit und Kälte nehmen ihren Raum ein. Linus ist nun 8 3/4 Jahre alt. Manchmal hat er wahrscheinlich Schmerzen, ähnlich wie alte Menschen auch. Dagegen geben wir ihm Tropfen von der Tierärztin.
Sein Appetit ist ungebremst wie eh und je und wir freuen uns über jeden einzelnen Tag mit ihm.
Momentan bekommt er jeden Tag (außer es saut unbeschreiblich) Auslauf im Garten.
Mittlerweile kennt er den Weg vom Eingang bis zum Kaninchenhaus auswendig. Wenn er munter bleibt, werden wir ihm auch den Schnee zeigen.



So schnell kann es gehen: Pünktlich NACH Weihnachten fiel der erste Bröselschnee. Erst Sand streuen, damit das Kaninchen nicht ausrutscht ;-))
Und Linus, wie jeden Tag, wacker auf seiner Hoppeltour, ihm schien es zu gefallen.
Er sieht nicht nur schief und krumm aus, er ist es auch. Wir beobachten ihn genau - er scheint aber momentan keine Schmerzen zu haben.



Linus frisst, das ist ein gutes Zeichen. Er ist immer noch so verfressen, dass er der Hand, die Futter bringt, seinen Kopf entgegenreckt und wild herumhoppelt. Fressen war sein Ein und Alles. Und wir haben ihm gegeben, was er gern mochte und was kaninchenverträglich war.
Als er irgendwie mäkelig wurde, ahnten wir, dass sich das angesichts seiner Beschwerden und seines Alters nicht mehr ändern würde. Wir kauften ihm besondere Leckerlies und er durfte Dill fressen, soviel er wollte. Aber auch das ließ nach. Wir sahen und hörten, dass sich nun auch der Kiefer verschoben hatte.



Das Fressen schien ihm Schmerzen zu bereiten. Er bekam Schmerzmittel und spezielles Breifutter mit der Spritze. Als er auch das nicht mehr in sich hineinließ, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis er zu schwach war um weiterzuleben.


Am 13. Februar 2015 um 20.45 Uhr hat er sich ganz sanft und leise über die Regenbogenbrücke geschlichen. Ich hatte ihn den ganzen Tag lang dicht neben mir, Schmerzmittel nahm er noch an.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt er!" und sprangen vor Freude.








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Lina



Linus sollte nicht allein bleiben. Er hat sich schnell bei uns eingewöhnt und einen Monat später fanden wir Lina, die damals noch Laura hieß und rechts mit Nachwuchs bei ihrer Vorbesitzerin zu sehen ist.
Soeben bei uns in ihrer Tragebox angekommen, schaut sie nicht gerade glücklich aus. Aber einen Tag vorher hatte sie noch ihren Nachwuchs um sich. Ist also verständlich, dass sie etwas aufgewühlt aussieht.



Lina ist ein Thüringer-Löwenkopf-Mix.

Nestbau Nestbau

Der Drang, ein Nest für Nachwuchs zu bauen, kann im Jahr in den warmen Monaten bis zu sieben Mal aufkommen. .
Die Paarungsbereitschaft ist abhängig von äußeren Faktoren wie Tageslänge, Außentemperaturen und Nahrungsangebot.
Das Umgraben der Einstreu und das Sammeln und Heranschaffen von Nistmaterial sind ziemlich eindeutige Anzeichen für den Beginn des Nestbaus.



Lina war unsere kleine Wilde. Was wir damit meinen, wird auf diesen Fotos deutlich: Wenn sie in die Nähe des Nestbautriebes kam, sauste sie wie wild im ganzen Kaninchenterrain herum. Diese Hitze ist nicht bei allen Häsinnen gleich - vermutlich trifft es eher Tiere, die bereits Nachwuchs hatten.



---------------------------------------------------------------------------------------------WER hat hier "Schweinchen" gesagt?



Es ist Sommer und sehr heiß. Hohe Temperaturen (ab ca. 25°C) vertragen Kaninchen nicht gut und der/die Besitzer/in ist in der Verantwortung, für Kühlung zu sorgen.
Wir haben zu dem Zweck die Einstreu und das Stroh fortgeräumt - das tun die Tiere meist schon von sich aus - und lassen Lina (die anderen natürlich ebenfalls) auf dem kühlen Blech der Kotschublade liegen. Zusätzlich haben wir noch eine Steinplatte in den Stall hineingelegt.
Rechts ein provisorischer Schutz gegen die Sonne. Es eignet sich vieles dafür - hauptsache, man handelt zum Wohl des Tieres.



Für Kühlung sorgt auch Frischfutter - Löwenzahn und junge Buchenzweige mit Blättern - aber in Maßen, denn sonst droht Durchfall.

Am Karfreitag 2011 ist unsere Lina ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.




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Schoko



Am 22. Mai 2007 hat sich Linus die winzige Schoko aus dem Tierheim mitgebracht.



Was tun Kaninchen, wenn sie so winzig sind wie unsere Schoko? Fressen fressen fressen - was sonst? Ein bisschen schwierig ist es, wenn man kaum größer ist als ein Blatt Löwenzahn. Und der Name ist auch selbsterklärend, oder?



So putzig hat sie ausgeschaut, die kleine Schoko. Rechts - ein Jahr später - hat sie schon stattliches Format. Es gibt wenig Fotos von Schoko allein, die meisten zeigen sie zusammen mit ihrem großen Freund Linus.



Schoko ist klein, flink und ungeheuer neugierig. Sie erkundet und inspiziert jede Fläche, jede Ecke und jeden Winkel in dem großen Kaninchtnterrain.
Und davon werden Mensch und Tier gleichermaßen müde.



Am 18. März 2013 musste unsere kleine Schoko über die Regenbogenbrücke gehen. Sie wurde 6 Jahre alt. Das ist eine durchschnittliches Kaninchenleben lang, aber für uns ein schwerer Verlust und für Linus ganz schlimm.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.




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Wikki



Am 6. Mai 2010 haben wir ein wunderschönes weißes Kaninchen mit blauen Augen aus dem Tierheim geholt. Wir nennen ihn Wikki und hoffen, dass er sich mit Lina verstehen wird, denn diese ist schon länger in Alleinhaltung. Es klappt.
Aber vorher ist Linus neugierig. Unter Aufsicht begegnen sich die beiden vor Wikkis Stall. Aber die Vergesellschaftung von zwei männlichen Tieren geht in den seltensten Fällen ohne Rupfen und Beißen ab.



Für kurze Zeit zieht Wikki in einen eigenen Stall, von dem aus er vorsichtig mit Lina zusammengeführt wird. Neugierig ist der kleine Kerl!



In welche Richtung muss ich nun gehen, scheint er zu denken.



Da oben ist sie also. Na, keiner zuhause, dann lege ich mich am besten mal zu einem Nickerchen.



Nein, Kaninchen wollen nicht auf den Arm genommen werden. Aber Wikki ist - wie alle unsere Tiere - sehr zahm. Und schließlich muss ein Kaninchen auch mal am Bauch und am Po kontrolliert werden und dann werden die Krallen gleich mit geschnitten.

Am 22. April 2011 ist Lina urplötzlich gestorben und Wikki allein, bis sich Sissi am 6. August zu ihm gesellt.



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Sissi





06. August 2011: Heute bin ich hier eingezogen, ich heiße Sissi
Meine neuen Möhrenspender haben sich auf der Stelle in mich verliebt, als sie mich sahen. Und es soll ein schneeweißes Kaninchen geben, das schon sehnlich auf mich wartet. Das hört sich ja richtig gut an. Erst einmal will ich mich aber ein bisschen ausruhen und einleben. Und ich bin hier zum ersten Mal ohne meine Babies. Die können ab Montag ebenfalls neue Möhrenspender bekommen.


Sissi posiert gern, man könnte glauben, sie hätte bereits als Kaninchen Modell gestanden, für einen Kaninchenkatalog beispielsweise. Nein, war nur ein Scherz!


Neugierde gegen Vorsicht abwägen - das gelingt nicht immer. Zum Glück war das keine Falle und Sissi kann sich aus dem Korktunnel problemlos zurückziehen. Alles was die Beschäftigung fördert und nicht gefährlich ist, geben wir unseren Tieren zum Spielen.





Am Muttertagssamstag 2012 ist ihr kleiner weißer Freund Wikki über die Regenbogenbrücke gegangen und seitdem ist Sissi allein und quasi auf Partnersuche.
Am 15. Februar 2014 verkünden Sissi und Moritz, nach langen Vorbereitungen und etlichen Versuchen, sich zusammenzutun und einen gemeinsamen Stall zu bewohnen. Unser Kaninchenwitwer Moritz ist nun nicht länger allein.

Sie sind ein fantastisches Pärchen geworden und wir hatten ganz unglaublich viel Freude an ihnen. Daher hat es uns völlig umgehauen, als unsere Sissi
am 19. April 2017 ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir wissen nicht, woran sie gestorben ist. Sie wird für immer unsere "Süße" bleiben.



Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.



Ihr Partner Moritz wird nun zum 2. Mal in seinem Leben Kaninchenwitwer. Wir werden ihne zu uns ins Haus nehmen, obwohl draußen ein phantastisches Außengehege nun unbewohnt bleibt. Druaßen würde er jetzt vereinsamen. Es gibt Kaninchen, denen macht das Alleinsein nichts aus - Linus war so eines - Moritz aber nicht. Und irgendwann kommt ja der Zeitpunkt, dass wir alles abbauen, was wir einmal aufgebaut haben.



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Felizitas



Am 24. März 2011 haben wir ein süßes schwarzgetupftes männliches Kaninchen - den Felix - gekauft, das sich nach der tierärztlichen Untersuchung und Impfung als weiblich herausstellte. Kurzerhand tauften wir es Felizitas. Sie war aus der Wärme der Tierhandlung gekommen und verbrachte ihre ersten Wochen bei uns im Wohnzimmer.
Dort konnte sie auch in aller Ruhe ihren späteren Partner Moritz kennenlernen. Eine vergnügliche Zeit für alle Beteiligten, denn Flitzi und Moritz durften frei im Haus herumlaufen. Und haben nichts verschmutzt.



Sie wurde "Unsere Süße".



Und als sie mit Moritz in den Außenstall einziehen konnte, gab es kein Halten mehr. Mit ihrer Neugierde und der flitzigen Schnelligkeit kam sie zu ihrem Spitznamen "Flitzi".







Sie war flink, neugierig und immer unterwegs, um etwas Neues zu entdecken. Hätte ihr Zuhause kein Dach gehabt, ich glaube, sie wäre in die Bäume gestiegen.



Flitzi war ein so hübsches Tier mit dichtem dicken weißen Fell. Sie liebte es, bei jedem Wetter im Gartenhausfenster zu sitzen und hinaus zu schauen.

Am 9. Dezember 2013 ist unsere Felizitas über die Regenbogenbrücke gegangen.
Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung ist es uns nicht gelungen, sie im Leben zu halten.

Für alle kleinen und großen Menschen, die ein geliebtes Tier verloren haben gibt es die Erzählung über die Regenbogenbrücke:

Wir standen da und sahen sie hinter dem Horizont verschwinden. Und als wir versuchten Lebewohl zu sagen liefen Tränen über unsere Gesichter und die Tiere an der Regenbogenbrücke riefen voller Begeisterung: "Schaut! Da kommt sie!" und sprangen vor Freude.




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Moritz

 

Moritz holten wir am 29. März 2011 aus dem Tierheim. Er war kein Fundtier, sondern hatte bei einem alten Herrn gelebt. Er kann so herrlich schelmisch gucken, dass wir ihm den Spitznamen "Charmeur" gaben. Und so robust und beharrlich klopfen, dass er einen zweiten Spitznamen erhielt: "Burschi"

 

Ja, da ist ganz viel Löööwenköpfchen drin........... Rechts ist der Löwe im Treppenhaus los............ Er sieht immer noch charmant aus, finden wir.

 

"Ist schon wieder Aufstehzeit?", scheint er sich zu fragen. Dann ist es wohl ratsam, sich zu putzen.
Kaninchen putzen sich den ganzen lieben langen Tag, wenn sie nicht ruhen. Oder ihre Umgebung inspizieren.

 

 

 

Seit dem 9. Dezember 2013 ist unser Moritz allein und wir merken, wie sehr ihm Felizitas fehlt. So oft haben die Beiden nah aneinander gekuschelt im Stroh gelegen und es sah so vertraut und innig aus.

 

Moritz hat auch gern gemeinsam mit seiner Flitzi im Gartenhausfenster gesessen. Nach ihrem Tod sitzt er dort seitdem, als würde er auf sie warten.

Seit Januar haben wir ganz vorsichtig begonnen, Moritz und Sissi miteinander vertraut zu machen. Zuerst sah es aussichtslos aus. Sissi lief immer vor ihm weg. Schwierig. Dann kam eine Phase, in der Moritz nicht abgeneigt schien und sich für Sissi interessierte. Sie quittierte das mit einem Quieken, das sich anhörte, als hätten wir Hühner statt Kaninchen. Aber auch das ging vorbei ;-))
Ab dem 15. Februar können wir die Beiden nun als Pärchen bezeichnen. Bilder folgen unter    Moritz & Sissi



Im April 2014 will Moritz auf einmal nicht mehr fressen. Wir holen den Kleinen ins Haus und päppeln ihn mit abwehrstärkender Medizin auf. Die muss gut sein, denn Stunden später wuselt er neugierig auf dem Tisch herum. Einen Tag und eine Nacht verbringt er hier, dann setzen wir den wieder fitten Moritz zu seiner Sissi in den Außenstall.

Sie sind ein fantastisches Pärchen geworden und wir hatten 3 Jahre lang ganz unglaublich viel Freude an ihnen. Leider ist unsere Sissi am 19. April 2017 ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen.
Moritz hat nun 2 Kaninchendamen überlebt und ist im 8. Lebensjahr. Er ist nun unser einziges Kaninchen und wäre im großen Außenstall dementsprechend "kaninchenseelenallein" bis auf unsere Besuche. Gemeinsam einstimmig entscheiden wir, den Kleinen zu uns ins Haus zu nehmen. Hier im Wohnzimmer können wir uns in jedem Moment um ihn kümmern und ihn auch von seinem Verlust und seiner Einsamkeit ablenken.



Hier ist nun das neue Zuhause von unserem Moritz. Er hat es sofort angenommen. Und - was wir nicht wussten und bisher durch die Außenhaltung auch nicht feststellen konnten: Moritz ist stubenrein! Das ist noch ein Verdienst seines Vorbesitzers, in dessen Genuss wir nun kommen. Moritz hat sich rasch eingelebt, erkundet sein großes neues Terrain neugierig und hopst und springt wie ein junger Spund.



Nach seinen Erkundungsgängen liebt er es zu liegen. Der Teppich ist ihm gerade recht - schön weich und griffig. Er reckt und streckt sich, gern im Halbkreis, die frechen Füßchen weit von sich. Dadurch, dass er nun ein "Stubenkaninchen" ist, hat er blitzesaubere babypinselweiche Läufe. Herrlich!!





Moritz ist unser letztes Kaninchen. Wir haben entschieden, dass wir unsere Kaninchenhaltung mit ihm beenden.

9. August 2017 Sternschnuppen verzaubern jetzt die Sommernächte. Unser Sternchen Moritz wird jetzt eine von ihnen sein. In meinen Armen ist er heute über die Regenbogenbrücke gegangen.

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Das sind unsere beiden Außenställe, in denen das Kaninchenleben pulsierte. Zeitweise hatten wir 3 Pärchen. 6 Kaninchen zu pflegen und zu lieben gehört der Vergangenheit an. Nun ist alles ausgeräumt und aufgeräumt, gesäubert und leer. Die Ställe stehen zum Verkauf.



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Wenn das Leben keine Vision hat,
nach der man strebt,
nach der man sich verzehrt,
die man verwirklichen möchte,
dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.


Erich Fromm



INTERESSANTE UND HILFREICHE ORTE IM NETZ:

www.kaninchenschutz.de
Beratung ist das Herzstück unserer Arbeit. Gerne informieren wir Sie zu allen Themen rund um Kaninchen. Wir helfen Ihnen bei der Vergesellschaftung Ihrer Langohren, geben Tipps für die Unterbringung und artgerechte Ernährung und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Ihre Kaninchen verhaltensauffällig sind.
Wenden Sie sich an einen Ansprechpartner aus Ihrer Region, der Sie gern telefonisch, per E-Mail oder mit einer Beratung vor Ort unterstützt und sein Wissen um Kaninchen mit Ihnen teilt.

www.kaninchenschutz.de
www.kaninchentreff.de
Diese Seite bietet Informationen zur Kleintierhaltung über Kaninchenhaltung, Kaninchenpflege und Kaninchenkrankheiten.    

www.KANINCHENTREFF.de - Die Seite mit Infos rund ums Kaninchen
www.kaninchenzeitung.de
Die Kaninchenzeitung ist die einzige deutsche Fachzeitschrift für Rassekaninchenzüchter und alle Freunde der Kaninchenzucht. Sie ist zudem in diesem Segment der führende Fachtitel in Europa. Als offizielles Organ des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. (ZDRK) berichtet die Kaninchenzeitung regelmäßig über alle Neuigkeiten der Organisation.
Dem Leser werden fundierte Fachinformationen rund um die Kaninchenzucht mit entsprechend breiter Themenvielfalt geboten - von der Zucht, Haltung und Fütterung über Rasse- und Züchterporträts bis zu Krankheiten und Vererbung. Darüber hinaus liefern die umfangreichen Berichte über Ausstellungen und Veranstaltungen wichtige Information für den interessierten Zuchtfreund.

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    Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.
Das schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören an jenen Orten zu verweilen,
wo wir einmal glücklich waren.

Khalil Gibran