Sabine Elender
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DER GARTEN



„Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich.
Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate.
Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen.
Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten.“

Chinesische Weisheit



Der Garten symbolisiert das irdische und himmlische Paradies und die kosmische Ordnung.
Das deutsche Wort 'Paradies' kommt ursprünglich aus dem Griechischen, wo das Wort im Sinne von Tiergarten oder Park im Gebrauch war.
Die Griechen übernahmen das Wort von den Persern. Für diese war ein 'pardez' schlicht eine Einzäunung.


Zu einem echten Gartenparadies gehören Gehölze und Stauden, Wasser und am besten ein Hausbaum: Seit der Literatur der Antike wird die Vorstellung einer paradiesischen Landschaft, eines 'lieblichen Ortes' [lateinisch 'locus amoenus'], von schattenspendenden Bäumen und erfrischenden Quellen bestimmt, die nicht dem Nutzen, sondern allein der Freude dienen.



Die Elemente eines Gartens:

--- Der Hausbaum ---
Ein Mann soll heiraten, Kinder zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen. Das Haus und der Baum gehören oft zusammen. Auf historischen Fotos und Gemälden bilden sie oft eine untrennbare Einheit: ein Wohnhaus und ein Baum. Ein Hausbaum gilt als Symbol der Urkraft des Lebens, gibt Schutz und Geborgenheit und prägt durch seinen Wuchs das Grundstück. Hausbäume waren einst Schattenspender, Luftbefeuchter und Holzreserve in Notzeiten.

--- Die Gehölze ---
Gehölze bilden sozusagen das Rückgrat eines Gartens, unabhängig von der Wahl eines Hausbaumes. Sie bieten Schutz und prägen die sichtbare Form eines Gartens.

--- Wasser ---
Als ungeformte, undifferenzierte Masse symbolisiert das Wasser die Fülle aller Möglichkeiten oder den Uranfang alles Seienden, die materia prima. Das Wasser ist auch ein Symbol der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigungs- und Erneue-rungskraft in vielen Religionen. In vielen Kulturen wird das Wasser dem Weiblichen zugeordnet, der gei-stigen Fruchtbarkeit und dem geistigen Leben (Quelle).

--- Blumen ---
Blumen gelten wegen ihrer flüchtigen und schnell verblühenden Schönheit als Sinnbild der Unbeständig-keit und Vergänglichkeit. Im Zusammenhang mit Sonne und Regen tauchen sie als Symbol für Demut und Hingabe auf. Gelegentlich werden Blumen und die sie besuchenden Schmetterlinge mit den Seelen Verstorbener in Zusammenhang gebracht.

--- Steine ---
Steine spielen in den meisten Kulturen symbolisch die Rolle der Verbindung zwischen Himmel und Erde. In der Antike galt ein unbehauener Stein als Darstellung von Göttern in Menschengestalt (Hermes oder Apollo). Im Christentum kennen wir den Felsen und den Stein als Sinnbilder der Stärke des schützenden Gottes.

Gartengestaltung ist nicht nur mein Hobby, sie ist meine Leidenschaft.






HAUSBAUM
Der Hausbaum
WASSER
Anlage eines neuen Teiches
STAUDENKARTEI
Blumen - Herbstanemone

GESTALTUNG
Gehölze

STEINE & KIES
Steine im Garten

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Formen, Farben, Materialien

BLICKFÄNGE
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